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Ungeschriebenes Hauptversammlungserfordernis beim Beteiligungserwerb?: Eine Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung des Beteiligungserwerbs der Commerzbank an der Dresdner Bank sowie von rechtsvergleichenden und rechtsökonomischen Aspekten

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
ISBN
9783428550609, 9783428150601
DOI
10.3790/978-3-428-55060-9
Language
german
Format
PDF
Filesize
4 MB (4627883 bytes)
Series
Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht; 102
Edition
1
Pages
387\387
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-13 17:35:31

Description

Die Arbeit untersucht die umstrittene Fragestellung, ob ein ungeschriebenes Hauptversammlungserfordernis beim Beteiligungserwerb durch eine Aktiengesellschaft bestehen kann. Die Analyse $ade lege lata$z anhand der Leitlinien der $aHolzmüller/Gelatine-$zRechtsprechung des BGH führt zu dem Ergebnis, dass ein Hauptversammlungserfordernis beim Beteiligungserwerb qualitativ nur hinsichtlich als Gegenleistung aufgewendeter Barmittel (und nicht hinsichtlich aufgewendeter Anteile der Erwerberin) in Betracht kommt und quantitativ nur in extremen Ausnahmefällen zu bejahen ist, wenn die aufgewendeten Barmittel 75–80% der Aktiva der Erwerberin gemessen an deren (Konzern-)Bilanzsumme ausmachen. Diese hohen Anforderungen waren auch in dem prominenten Fall Commerzbank/Dresdner Bank nicht erfüllt. Im Rahmen der Analyse $ade lege ferenda$z werden alternative Lösungsansätze der Fragestellung in England und den USA aufgezeigt und es wird eine rechtsökonomische Analyse des Zustimmungserfordernisses vorgenommen.»Shareholders' Consent in Case of an Acquisition of Shares in a Target Company?«The thesis analyzes the question if shareholders' consent ($aungeschriebenes Hauptversammlungserfordernis$z) can be required in case of an acquisition of shares in a target company by a German stock corporation. The analysis $ade lege lata$z is conducted in accordance with the principles developed by the German Federal Supreme Court ($aBGH$z) in the $aHolzmüller/Gelatine$z-cases. The analysis de $alege ferenda$z points out alternative solutions under English and U.S. law and contains an economic analysis of law.

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