Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. Band 9. Slecht, Reinbold - Ulrich von Liechtenstein
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Zweite, völlig neu bearbeitete Auflage unter Mitarbeit zahlreicher Fachgelehrter. Unveränderte Neuausgabe der 2. Auflage. Die Originalausgabe dieses Bandes erschien 1995. Begründet von Wolfgang Stammler, fortgeführt von Karl Langosch. Herausgegeben von Burghart Wachinger, zusammen mit Gundolf Keil, Kurt Ruh, Werner Schröder, Franz Josef Worstbrock. Redaktion: Christine Stöllinger-Löser. Das Verfasserlexikon stellt in rund 5000 alphabetisch geordneten Artikeln die gesamte deutsche Literatur des Mittelalters dar. In der Anlage knüpft das Werk an die erste Auflage (1933-1955) an, ist aber breiter angelegt und wird auf dem neuesten Forschungsstand (und diesen nicht selten überholend) von zahlreichen Wissenschaftlern des In- und Auslandes völlig neu erarbeitet. Der Literaturbegriff schließt das gesamte Schrifttum mit Ausnahme von Archivalien ein, also neben der "schönen" Literatur auch geistliche, juristische, historische, naturwissenschaftliche, medizinische, technische und kaufmännische Gebrauchs- und Gelegenheitstexte. Erfasst werden alle bekannten deutschsprachigen Autoren mit ihren Werken, eine breite Auswahl der lateinisch schreibenden Autoren des deutschen Sprachraums und alle profilierten anonymen Werke. Weniger profilierte deutsche Anonyma werden durch Artikel zu repräsentativen Sammelhandschriften, zur übersetzenden, zitierenden und glossierenden Rezeption bedeutender lateinischer Autoren der Antike und des Mittelalters und in einigen Fällen durch thematische Sammelartikel in großem Umfang einbezogen. Besonderes Gewicht wird in allen Artikeln auf die Darstellung der Überlieferung gelegt. Mit Band 9 tritt ein Wechsel in der Herausgeberschaft des Verfasserlexikons ein. Kurt Ruh, der die Neubearbeitung entscheidend geprägt und mehr als 16 Jahre geleitet und getragen hat, wollte um anderer Pläne willen von den Aufgaben des Hauptherausgebers entlastet werden. Diese Aufgaben übernimmt nun Burghart Wachinger. Kurt Ruh wird aber weiterhin dem Herausgebergremium angehören und vor allem die geistliche Literatur weiter betreuen.
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