Sprachethik im Neuen Testament: Eine Analyse des frühchristlichen Diskurses im Matthäusevangelium, im Jakobusbrief und im 1. Petrusbrief: 394 ... Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe)
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Susanne Luther gibt in ihrer Studie zur Sprachethik im Neuen Testament einen Überblick über sprachethische Weisungen in den neutestamentlichen Texten: Wie also soll und darf geredet werden? Inwiefern ist die Verwendung von Sprache moralisch gut oder schlecht? Insbesondere im Matthäusevangelium, Jakobusbrief und im 1. Petrusbrief werden sprachethische Topoi diskutiert: die zornige Sprache, das Übel der Zunge und die Sprachkontrolle, inadäquate Sprache, die Wahrhaftigkeit der Sprache, die Integrität der Person in Sprache und Handeln sowie Richten und Zurechtweisung. Die Autorin untersucht mit diskursanalytischer Methodik die Anknüpfung der neutestamentlichen Texte an den antiken (paganen wie frühjüdischen) Diskurs zur Sprachethik und beleuchtet die aus den neutestamentlichen Schriften hervorgehenden eigenständigen Positionen. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Einleitung 1. Zum Thema 1.1 Fragestellung 1.2 Definitionen 1.2.1 Ethik 1.2.2 Sprache und Sprechen 1.2.3 Sprachethik 1.3 Gegenstand der Untersuchung und Auswahlkriterien 1.4 Fragestellung der Studie 2. Zum Stand der Forschung 2.1 Sprachethik in Gesamtentwürfen zur neutestamentlichen Ethik 2.2 Sprachethik in monographischen Abhandlungen 2.3 Sammelbände zu Sprache und Ethik 2.4 Desiderate der Forschung 3. Zur Methodik 3.1 Einführung 3.2 Zur Verwendung des Diskursbegriffs 3.3 Forschungsgeschichte: Die Diskurstheorie Michel Foucaults 3.4 Applikationsorientierte Diskurstheorien im Anschluss an Michel Foucault 3.5 Die Historische Diskursanalyse nach Achim Landwehr 3.6 Die Kritische Diskursanalyse nach Siegfried Jäger 3.7 Der hermeneutische Mehrwert der diskursanalytischen Methodik 3.8 Zur Methodik der vorliegenden Untersuchung 4. Die Bedeutung des Kontexts für die Diskursanalyse 4.1 Die Kontextanalyse als Methodenschritt der Diskursanalyse 4.2 Die Kontextanalyse neutestamentlicher Schriften 4.3 Möglichkeiten und Grenzen der neutestamentlichen Kontextanalyse Kapitel 2: Der Zorn. Die Sprache im Zorn und die Intention des Sprechenden 1. Der diskursive Kontext 2. Sprachethik in Mt 5,21–26 2.0 Vorbemerkungen zur Struktur der Antithesenreihe 2.1 Übersetzung 2.2 Exegetische Beobachtungen 2.2.1 Argumentationsstrukturen 2.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 2.2.3 Ideologischer Rahmen 2.2.4 Sprachethische Aspekte 3. Sprachethik in Jak 1,19–27 3.1 Übersetzung 3.2 Exegetische Beobachtungen 3.2.1 Argumentationsstrukturen 3.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 3.2.3 Ideologischer Rahmen 3.2.4 Sprachethische Aspekte 4. Sprachethik, Zorn und die Intention des Sprechens Kapitel 3: Die ‚Kontrolle der Zunge‘. Affektkontrolle und das kontrollierte Sprechen 1. Der diskursive Kontext 2. Sprachethik in Jak 3,1–18 2.1 Übersetzung 2.2 Exegetische Beobachtungen 2.2.1 Argumentationsstrukturen 2.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 2.2.3 Ideologischer Rahmen 2.2.4 Sprachethische Aspekte 3. Sprachethik in 1 Petr 3,8–12 3.1 Übersetzung 3.2 Exegetische Beobachtungen 3.2.1 Argumentationsstrukturen 3.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 3.2.3 Ideologischer Rahmen 3.2.4 Sprachethische Aspekte 4. Sprachkontrolle oder Schweigeethik? Kapitel 4: Das falsche Sprechen. Inadäquate Formen und Intentionen des Sprechens 1. Der diskursive Kontext 2. Sprachethik in Mt 12,31–37 par./Mt 7,15–23 2.1 Übersetzung 2.2 Exegetische Beobachtungen 2.2.1 Argumentationsstrukturen 2.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 2.2.3 Ideologischer Rahmen 2.2.4 Sprachethische Aspekte 3. Sprachethik in Katalogen und katalogischen Reihungen 3.1 Übersetzung 3.2 Exegetische Beobachtungen 3.2.1 Argumentationsstrukturen 3.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 3.2.3 Ideologischer Rahmen 3.2.4 Sprachethische Aspekte 4. Sprachethik in paränetischen Einzelmahnungen 4.1 Übersetzung 4.2 Exegetische Beobachtungen 4.2.1 Argumentationsstrukturen 4.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 4.2.3 Ideologischer Rahmen 4.2.4 Sprachethische Aspekte 5. Formen der Sprache und inadäquate Formen der Sprache Kapitel 5: Das Schwören. Sprechakte und die Wahrhaftigkeit der Sprache 1. Der diskursive Kontext 2. Sprachethik in Mt 5,33–37 2.1 Übersetzung 2.2 Exegetische Beobachtungen 2.2.1 Argumentationsstrukturen 2.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 2.2.3 Ideologischer Rahmen 2.2.4 Sprachethische Aspekte 3. Sprachethik in Jak 5,12 3.1 Übersetzung 3.2 Exegetische Beobachtungen 3.2.1 Argumentationsstrukturen 3.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 3.2.3 Ideologischer Rahmen 3.2.4 Sprachethische Aspekte 4. Die Wahrhaftigkeit der Sprechakte und die Integrität der Person Kapitel 6: Der gespaltene Mensch. Die Integrität der Person und das Sprechen 1. Der diskursive Kontext 2. Sprachethik in Mt 21,28–32 2.1 Übersetzung 2.2 Exegetische Beobachtungen 2.2.1 Argumentationsstrukturen 2.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 2.2.3 Ideologischer Rahmen 2.2.4 Sprachethische Aspekte 3. Sprachethik in Mt 15,10f. 15–20 3.1 Übersetzung 3.2 Exegetische Beobachtungen 3.2.1 Argumentationsstrukturen 3.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 3.2.3 Ideologischer Rahmen 3.2.4 Sprachethische Aspekte 4. Sprachethik in Jak 1,26f. 4.1 Übersetzung 4.2 Exegetische Beobachtungen 4.2.1 Argumentationsstrukturen 4.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 4.2.3 Ideologischer Rahmen 4.2.4 Sprachethische Aspekte 5. Sprachethik in Jak 3,9–12 5.1 Übersetzung 5.2 Exegetische Beobachtungen 5.2.1 Argumentationsstrukturen 5.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 5.2.3 Ideologischer Rahmen 5.2.4 Sprachethische Aspekte 6. Die Integrität des Herzens und die reine Sprache Kapitel 7: Vom Richten zur Zurechtweisung. Die Sprache in der Verantwortung des Menschen 1. Der diskursive Kontext 2. Sprachethik in Mt 7,1–5 2.1 Übersetzung 2.2 Exegetische Beobachtungen 2.2.1 Argumentationsstrukturen 2.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 2.2.3 Ideologischer Rahmen 2.2.4 Sprachethische Aspekte 3. Sprachethik in Jak 4,11f. 3.1 Übersetzung 3.2 Exegetische Beobachtungen 3.2.1 Argumentationsstrukturen 3.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 3.2.3 Ideologischer Rahmen 3.2.4 Sprachethische Aspekte 4. Sprachethik in Mt 18,15–18 4.1 Übersetzung 4.2 Exegetische Beobachtungen 4.2.1 Argumentationsstrukturen 4.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 4.2.3 Ideologischer Rahmen 4.2.4 Sprachethische Aspekte 5. Sprachethik in Jak 5,19f. 5.1 Übersetzung 5.2 Exegetische Beobachtungen 5.2.1 Argumentationsstrukturen 5.2.2 Intertextualität und Diskursstrangüberschneidungen 5.2.3 Ideologischer Rahmen 5.2.4 Sprachethische Aspekte 6. Der Mensch in seiner Verantwortung vor dem Nächsten und vor Gott Kapitel 8: Diskursanalyse. Der Diskursstrang der Sprachethik im Neuen Testament 1. Rekonstruktion der Diskurspositionen 1.1 Sprachethik im Matthäusevangelium 1.2 Sprachethik im Jakobusbrief 1.3 Sprachethik im 1 Petrusbrief 1.4 Weitere Diskursfragmente im Neuen Testament und in der frühchristlichen Literatur 1.5 Resümee: Die Diskurspositionen im Vergleich 2. Rekonstruktion des neutestamentlichen Diskursstrangs 3. Diskurskritik 4. Ausblick Anhang: Das Gesetz im Jakobusbrief Bibliographie Abkürzungen 1. Quellen und Übersetzungen 2. Hilfsmittel (Lexika, Konkordanzen, Grammatiken etc.) 3. Kommentare 4. Monographien, Aufsätze, Artikel etc. Stellenregister 1. Altes Testament 2. Pagane antike Schriften 3. Schriften des Josephus und des Philo von Alexandrien 4. Literatur des antiken Judentums (atl. Apokryphen, jüdisch-hellenistische Texte, Qumrantexte etc.) und Rabbinica 5. Neues Testament 6. Frühchristliche Schriften Personenregister Sachregister
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