GERMAN

Untersuchungen zur mittelalterlichen Tierdichtung

Book information

Publisher
De Gruyter Mouton
Year
1959
ISBN
9783111676371, 9783111291246
Language
german
Format
PDF
Filesize
11 MB (11356540 bytes)
Series
Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie; 100
Pages
314\316
Time added
2023-03-13 14:42:23

Description

Einleitung Erstes Kapitel DIE ERSTE VOLKSSPRACHLICHE FABELSAMMLUNG UND IHR VERHÄLTNIS ZUR ÄSOPISCH-CHRISTLICHEN TRADITION A. Die Ausgangsposition im ROMULUS NILANTINUS und im ESOPE der Marie de France B. rencliner a ma nature (der Sinn der Fabel im ESOPE) C. Die Tierfabel als Spiegel des feudal-ritterlichen Ethos Zweites Kapitel DIE ANFÄNGE DER MITTELALTERLICHEN TIEREPIK UND DER NEUEINSATZ DES LATEINISCHEN YSENGRIMUS A. Die ersten Zeugnisse der epischen Tierdichtung des Mittelalters und das Ursprungsproblem des zyklischen Tierepos B. Das Verhältnis von Fuchs und Wolf in der Überlieferung der Hoftagsfabel und ihre Rolle in der ECBASIS CAPTIVI C. Der Gegensatz des Toren und des Weisen und die Fortuna-Thematik im YSENGRIMUS des Magister Nivardus Drittes Kapitel URSPRUNG UND WEG DES VOLKSSPRACHLICHEN TIERSCHWANKS (FUCHS UND WOLF IM BRUNNEN) A. une branche et un sol gabet B. Der demonstrative Sinn des Exemplums und die sprichwörtliche Erfahrung des Fuchsschwanks C. Das Verhältnis zwischen der altfranzösischen und der mittelhochdeutschen Version (Vortragsdichtung und Leseliteratur) D. Der geschichtliche Wandel des Tierschwanks nach den literarischen Varianten von ,Fuchs und Wolf im Brunnen‘ Viertes Kapitel DIE TYPENWELT DER CHARAKTERE IM ÄLTESTEN ALTFRANZ. TIEREPOS UND IHR VERHÄLTNIS ZUR HELDENDICHTUNG A. Pierre de Saint-Cloud als Fortsetzer des YSENGRIMUS B. Die Kontingenz des Geschehens und das Wesen der aventure im ROMAN DE RENART C. Die Analogie von tierischem Wesen und menschlicher Natur im Tierepos des Mittelalters D. Der Gegensatz zur Heldendichtung und die Parodie der höfischen Liebe in Branche II–Va Fünftes Kapitel DIE ZYKLISCHE ENTWICKLUNG DER VOLKSSPRACHLICHEN FUCHSEPEN UND DIE HERAUSBILDUNG DER SCHELMENFIGUR A. Die Ablösung des Fuchsabenteuers von seiner heroischen Gegenwelt B. Das Gericht über den Schelmen als Konklusion und Fortsetzungskeim C. Die pathetische Satire und das Ethos der alten triuwe im mittelhochdeutschen REINHART FUCHS D. Die scherzhafte Satire im flämischen Fuchsepos und der zyklische Abschluß in der ,processio Reinardi‘

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