GERMAN

Ungewisse Verbindlichkeiten in der internationalen Rechnungslegung: Zur zweckadäquaten Passivierung und Bewertung

Book information

Publisher
Deutscher Universitätsverlag
Year
2004
ISBN
978-3-8244-8038-8, 978-3-322-81697-9
DOI
10.1007/978-3-322-81697-9
Language
german
Format
PDF
Filesize
12 MB (12428940 bytes)
Edition
1
Pages
260\275
Orientation
yes
Scanned
yes
Time added
2013-08-01 04:00:00

Description

Im Zuge der Internationalisierung der Rechnungslegung erheben sich vermehrt Stimmen zugunsten der IAS und US-GAAP, während das deutsche Bilanzrecht zunehmend in den Ruf gerät, für Kapitalmarktzwecke zu "altmodisch" und nicht (mehr) geeignet zu sein. Marc Pisoke untersucht anhand der jeweiligen Passivierungs- und Bewertungsregeln von ungewissen Verbindlichkeiten - als "Brennglas für bilanztheoretische und bilanzpolitische Strömungen" - die Zweckadäquanz der deutschen, der US-amerikanischen und der Rechnungslegung gemäß den IAS. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die deutsche Bilanzrechtskonzeption keineswegs als überholt gelten darf. Vielmehr erweisen sich die IAS und US-GAAP aufgrund weitreichender Manipulationsspielräume und Unzulänglichkeiten im Bereich der Passivierung und Bewertung von ungewissen Verbindlichkeiten als im Sinne ihrer Primärzielsetzung, der Informationsfunktion, weitgehend zweckinadäquat. Auch im Hinblick auf eine nachprüfbare Gewinn(anspruchs)ermittlung haben sie schwerwiegende Defizite. Beiden Aufgaben wird hingegen das deutsche Bilanzrecht - bei wohlverstandener Auslegung - gerecht.

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