GERMAN

Debt-Equity-Swaps im Spiegel bilanzieller Sanierungsinstrumente: Das Dogma der Forderungsbewertung als Sanierungshemmnis?

Book information

Publisher
Duncker & Humblot
Year
2014
ISBN
9783428544462, 9783428144464
DOI
10.3790/978-3-428-54446-2
Language
german
Format
PDF
Filesize
4 MB (4569537 bytes)
Series
Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht; 84
Edition
1
Pages
373\373
Library
elibrary.duncker-humblot.com
Time added
2023-10-14 10:19:29

Description

Der Debt-Equity-Swap gilt als ein besonders Erfolg versprechendes bilanzielles Sanierungsinstrument. Bei der praktischen Umsetzung ist der neuralgische Punkt die Frage der Bewertung von Einlageforderungen, die krisenbedingt unter ihrem Nennwert liegen. Nach wie vor ist umstritten, ob und gegebenenfalls wie gegen die Schuldnergesellschaft gerichtete Forderungen bei der Kapitalaufbringung zu bewerten sind. Die Analyse der Bewertungsfrage von Daniel Schillerwein ergibt, dass sich die gegen eine generelle Nennwertanrechnung erhobenen Einwände entkräften lassen. Allerdings hat der Gesetzgeber im KredReorgG und ESUG Regelungen zum Debt-Equity-Swap getroffen und sich hierbei an der bislang herrschenden Meinung zur Bewertungsfrage orientiert, wonach eine Forderungsbewertung erforderlich ist. Dieses gesetzgeberische Vorverständnis steht einer generellen Nennwertanrechnung de lege lata auch außerinsolvenzlich entgegen. Daher plädiert der Autor für eine gesetzliche Normierung der Nennwertanrechnung.

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