Ungleiche Netzwerke – Vernetzte Ungleichheit: Persönliche Beziehungen im Kontext von Bildung und Status
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Von sozialen Netzwerken wird oftmals angenommen, dass sie gleichsam einen Schutzschild gegenüber der viel beschworenen Zweck-Mittel-Rationalität moderner Gesellschaften bilden. Doch werden nicht auch die Gelegenheitsstrukturen informeller Beziehungen durch die Sozialstruktur geprägt? Jan Mewes geht dieser Frage nach und untersucht, inwiefern die Schichtzugehörigkeit der Individuen die Strukturierung ihrer sozialen Netzwerke beeinflusst. Dabei zeigt sich, dass Angehörige unterer sozialer Schichten einem erhöhten Risiko der ‚doppelten Exklusion’ unterliegen, setzt sich ihre gesellschaftliche Benachteiligung doch auch auf der Ebene persönlicher Beziehungen fort. Front Matter....Pages 1-11 Einleitung....Pages 13-17 Soziologische Theorien persönlicher Beziehungen....Pages 19-41 Soziale Ungleichheit und persönliche Beziehungen....Pages 43-75 Soziologische Netzwerkanalyse....Pages 77-89 Hypothesen....Pages 91-99 Operationalisierung und Daten....Pages 101-117 Empirische Analysen....Pages 119-204 Resümee und Ausblick....Pages 205-213 Back Matter....Pages 215-229
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