Verfolgung und Gedächtnis in Albanien : eine Analyse postsozialistischer Erinnerungsstrategien
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Einleitung........................................................................................................ 13 Methodik.................................................................................................... 20 Erste Ergebnisse und Darstellung des Buches.............................................. 21 Erster Teil Grundlagen..................................................................................... 25 1.1 Bemerkungen zur Erinnerung im postautoritären gesellschaftlichen Kontext ................................ .................................... 25 1.2 Allgemeine methodologische Aspekte der Gedächtnisforschung............ 29 Narrativität, historische Quelle und soziales Phänomen ......................... 29 Gedächtnis und die Konstruktivität von Vergangenheit.......................... 31 1.3 Politische Verfolgung als Form staatlicher Gewaltanwendung und Erinnerungsfaktor................................................................................. 32 Gewalt erleben, Gewalt beobachten............................................................ 32 Gruppenbildung durch Verfolgung.............................................................. 34 1.4 Von Gestern auf Heute: der lokale Kontext............................................ 36 1.4.1 Räumliche und politische Ordnungen ................................................. 36 1.4.2 Sozialwirtschaftliche Aspekte der postsozialistischen Ära................... 39 Migration und Demographie ....................................................................... 39 Privatisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 1.4.3 Lokale Transformationsprozesse und die Wahrnehmung der Vergangenheit.............................................................................. 42 Zweiter Teil: Gesellschaftspolitische Aspekte des sozialistischen und postsozialistischen Albaniens ........................................................................... 45 2 Grenze: sozialräumliche Einblicke................................................................. 45 2.1 Grenzübergreifende Konflikte bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs..... 45 Besatzung und Vertreibung......................................................................... 4 7 Widerstand................................................................................................. 47 2.2 Der Beginn des Kalten Krieges 1md die internationale Grenzbeobachtung.49 2.3 Entwicklungen auf nationaler Ebene...................................................... 52 Das administrativ-militärische Regime der Grenzzone................................. 52 Keime sozialer und politischer Konflikte .................................................... 55 2.4 Gesellschaftshistorischer Rahmen der 'Kulaken' -Verfolgung................ 58 2.5 Historische und aktuelle Aspekte der Säuberungswelle 'Teme Sejko' (l960er Jahre)................................................................. 62 Aktuelle Repräsentationen.......................................................................... 62 Die Affäre.................................................................................................. 63 Lokale Ebene ............................................................................................. 67 2.6 Das 'kloni' nach 1990........................................................................... 67 2.7 Zusammenfassung ................................................................................ 68 3 Gedächtnis: Klassenkampf und Gedächtnispolitik ......................................... 69 3 .1 Der Diskurs über Klassen und Klassenkampf........................................ 70 Zeit und Raum im ideologischen Kodex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 Positionierung im internationalen Diskurs................................................... 72 Klassenstrukturen und Partisanenkrieger..................................................... 73 Integrationsangebot versus gewaltsamer Ausschluss . .. .. . . . . . . . . . .. . . . . . .. . . . . . . .. .. .. 76 3.2 Konstruktionswege legitimer Gedächtnisversionen................................ 77 3.2.1 Neuschreibung der Geschichte ........................................................... 78 Institutionen............................................................................................... 78 3.2.2 'Kulturrevolution': Die Bewegung gegen die Religion und die rückständigen Sitten .................................................................... 84 Namenspolitik............................................................................................ 85 Klassenkampf als Postulat der 'Kulturrevolution' . .. . ... . . . . . . . . . . . . .. . . ... . .. . . . . . . .. .. 88 3.2.3 Andenken undEhrungen .................................................................... 91 Nationale Zeit und sozialistische Folklore................................................... 91 Exkurs: Die 'Ökonomie' der Feste.............................................................. 95 Zum sozialen Mehrwert von Märtyrern und Helden . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 Exkurs: Die Rolle der Frauen in der Gedenkkultur ...................................... 99 3.2.4 Kult der bewaffneten Gewalt... ........................................................... 103 Sigurimi ..................................................................................................... 105 Grenzkräfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . .. . . . .. .. . . . . . . . . . . . l 07 3.2.5 Bemerkungen zum sozialistischen Erbe .............................................. 111 3.3 Zusammenfassung ................................................................................ 112 4 Gewalt: Die Umgestaltung der Gesellschaft in Feind und Freund ................... 115 4.1 Durchsetzung der neuen Macht: Akteure und Phasen (1944-1953) ........ 115 4.2 Kategorien ............................................................................................ 121 4.3 Strafmaßnahmen ................................................................................... 124 Zahlen, Formen .......................................................................................... 125 Ausschlussinstitutionen .............................................................................. 129 4.4 Die Familie als Zielscheibe der Verfolgung (1945-1985) ...................... 132 4.4. l Eine 'moderne' Form von Blutrache? ................................................. 133 4.4.2 'Politische Endogamie' ...................................................................... 138 Orte von Widerstand und Willfährigkeit: soziale Reproduktion und Akteursstrategien ................................................................................ 138 Beispiele aus genealogischen Stammbäumen unter Berücksichtigung politischer Verfolgungserfahrungen..................................................... 144 4.5 Rehabilitation ehemaliger politischer Verfolgter im Postsozialismus? .... 148 Die Engpässe einer (un)möglichen Entschädigung ....................................... 148 Wie kann erinnert werden: die Öffentlichkeit und die Nation ....................... 151 4.6 Zusammenfassung ................................................................................ 154 Dritter Teil: Gedächtnisproduktion in der post-sozialistischen Ära .................... 157 5 Über öffentliche Medien der Erinnerung ........................................................ 157 5.1 Wiederbelebung der 'c;amischen' Geschichte ......................................... 158 Das Dorf-Denkmal: Erneuerung oder Kreierung historischer Bilder? ........... 159 Die Rolle der Geschichte in der Wahlkampfrhetorik 200 l . . . . . . .. . .. . . . . . . . . . . . . . . . . 166 Graffiti: historisch ist politisch .................................................................... 172 5.2 Zusammenfassung ................................................................................ 176 6 Drei Fallbeispiele .......................................................................................... 179 6.1 Die Familie Nishani: ,,Aber wir hatten unseren Vater im Blut ... " Ein ehemaliger politischer Gefangener und seine Kinder erinnern sich ... 179 6.1. l Primäre Gewalterfahrung: die Ausgangslage des Erzählers ................. 182 6.1.2 'Eigentum' und 'Rache': Metaphern und Forderungen ........................ 185 6.1.3 'Dorfgemeinde': Eine nachhaltige narrative Repräsentation ................ 188 6.1.4 'Arbeit': Erfahrung und Wert ............................................................. 192 6.1.5 Politisch dissident: Grenzen ziehen zwischen 'Wir' und 'die Anderen' 194 6.1.6 'Rückkehr': ersehnte Begegnungen und Spuren .................................. 197 6.1.7 Grenzleben und Ausgrenzung ............................................................. 203 6.1.8 Erzählen gewaltsamer Geschichten ..................................................... 204 6.1.9 Zusammenfassung .............................................................................. 209 6.2 Die Familie Fejzo: ,,Ich konnte diese Zeit aber nicht genießen ... " Mutter und Sohn nach der Internierungserfahrung ................................. 213 6.2. l Räumliche und soziale Ausgrenzung .................................................. 215 6.2.2 Absurdität als transcript ..................................................................... 219 6.2.3 'Grenzgemeinde' als Ort lokaler Geschichte ....................................... 222 6.2.4 'Demaskierung': Ein widerspruchsvoller Prozess ................................ 226 6.2.5 Verleugnung des stigmatisierten Vaters .............................................. 227 6.2.6 Zusammenfassung .............................................................................. 230 6.3 Die Familie Tozaj: ,,Ich bin als Kind des Feindes geboren ... " Verwandt mit zwei politischen Häftlingen: Ausgrenzungserfahrung innerhalb der Gemeinde ................................... 233 6.3.1 'Demaskim': Wiederkehrender Erinnerungstopos ............................... 235 6.3.2 Intemalisierungsprozesse von Gewaltlogiken ...................................... 240 6.3.3 Verantwortungsdiskurs: ,,ashtu ish' koha" .......................................... 244 6.3.4 'Dissidenz' als historisches Erbe ........................................................ 251 6.3.5 Wahrnehmungsprozesse sozialer Andersartigkeit ............................... 255 6.3.6 Zusammenfassung ............................................................................. 256 Viert er Teil: Reflexionen ................................................................................. 261 7 Staatliche Gewalt und Macht in der Erinnerung von betroffenen und nicht betroffenen Akteurim1en und Akteuren: ein Vergleich ................................... 261 8 Anhang......................................................................................................... 281 8.1 Aspekte der Konfliktgeschichte zwischen Albanien und Griechenland................................................................... 281 a) Die Grenzziehung in den albanisch-griechischen Verträgen .................... 281 b) Die Vertreibung der
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