Silbische und lexikalische Phonologie: Studien zum Chinesischen und Deutschen
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Die Buchreihe Linguistische Arbeiten hat mit über 500 Bänden zur linguistischen Theoriebildung der letzten Jahrzehnte in Deutschland und international wesentlich beigetragen. Die Reihe wird auch weiterhin neue Impulse für die Forschung setzen und die zentrale Einsicht der Sprachwissenschaft präsentieren, dass Fortschritt in der Erforschung der menschlichen Sprachen nur durch die enge Verbindung von empirischen und theoretischen Analysen sowohl diachron wie synchron möglich ist. Daher laden wir hochwertige linguistische Arbeiten aus allen zentralen Teilgebieten der allgemeinen und einzelsprachlichen Linguistik ein, die aktuelle Fragestellungen bearbeiten, neue Daten diskutieren und die Theorieentwicklung vorantreiben. Einleitung: Grundfragen der phonologischen Repräsentation und Ableitung 1. Fragestellungen und Ziele der Untersuchung 2. Modelle der phonologischen Repräsentation 2.1. Metrische Phonologie 2.2. Gitterphonologie 2.3. Formale Eigenschaften der Betonungsrepräsentationen 2.4. Die Hierarchie prosodischer Konstituenten 2.5. Autosegmentale Phonologie 3. Die Phonologie in der Grammatik: Lexikalische Phonologie 4. Technische Hinweise Teil I: Zur Theorie der Silbe 1. Vorüberlegungen zur Silbenphonologie 1.1. Die Silbe als Verhaltenseinheit 1.2. Die Silbe als Einheit der Phonotaktik 1.3. Die Silbe als Regeldomäne 1.4. Die Silbe in der Prosodie 2. CV-Phonologie und die Silben des Chinesischen 2.1. Einleitung 2.2. Das System der Anlaut- und Auslautkonsonanten 2.3. Das Affrikatenproblem und die CV-Schicht 2.4. Vokale und silbische Konsonanten 2.4.1. Das Vokalsystem 2.4.2. Summende Vokale oder silbische Konsonanten? 2.4.3. Nichtsilbische Vokale 2.5. Silbenstrukturbedingungen 2.6. Wortfinales /ʁ/ 2.7. Zusammenfassung 3. Die Silbenstruktur des Deutschen 3.1. Das Silbenschema 3.2. Das Affrikatenproblem im Deutschen 3.3. Vokalquantitäten und der Silbenkern 3.3.1. Diphthonge in anderen Sprachen 3.3.2. Der Silbenkern im Deutschen 3.3.3. Vokallänge und Wortakzent im Deutschen 3.3.3.1. Das Problem 3.3.3.2. Konsequenzen für die Silbenphonologie 3.3.3.3. Eine Alternative 3.3.4. Schwa-Silben 3.3.5. Externe Argumente 3.4. Ambisilbische Konsonanten – Zwei Modelle 3.5. Ambisilbische Konsonanten und Auslautverhärtung 3.6. Assoziationsprinzipien und Silbifizierungsregeln 3.6.1. Segmente und Segmentpositionen 3.6.2. Die Position der Silbifizierung in der Ableitung 3.6.3. Silbifizierungsprinzipien 3.7. Silbenstrukturbedingungen und relative Sonorität 3.7.1. Die Sonoritätshierarchie 3.7.2. Silbenstrukturbedingungen 3.7.3. Negative Silbenstrukturbedingungen 3.8. Extrasilbische Segmente 3.8.1. Wortinitiale Cluster 3.8.2. Externe Evidenz aus der Schrift 3.8.3. Der wortinterne Appendix 3.8.4. Wortfinale Cluster 3.9. Silbenstruktur und Wortakzent 4. Alternative Silbenmodelle 4.1. Das metrische Modell 4.2. Das Konstituentenmodell 4.3. Das Morenmodell 4.4. Schlußbemerkungen Teil II: Phonologische Repräsentationen und Prozesse im Lexikon 0. Übersicht 1. Ton im Chinesischen 1.1. Einleitung 1.2. Töne und Melodien 1.2.1. Das Problem des 3. Tons 1.2.2. Die Tonrepräsentation 1.2.2.1. Tonmerkmale 1.2.2.2. Exkurs über das Merkmalssystem von Yip 1.2.2.3. Die Tonschicht 1.2.2.4. Zusammenfassung 1.3. Tonregeln 1.4. Schlußbemerkungen 2. Schwa und die Wortstruktur des Deutschen 2.1. Einleitung – Das Problem 2.2. Die Distribution von Schwa in monomorphemischen Wörtern 2.3. Schwa in komplexen Wörtern und der Aufbau des Lexikons 2.3.1. Die Flexion von Nomen und Adjektiven 2.3.2. Die Derivation und Flexion von Verben 2.3.3. "Schwa" als ein Morphem 2.4. Zusammenfassung 2.5. Schwa und die Akzentverhältnisse des Deutschen 2.6. Postlexikalische Schwa-Tilgung 2.7. Beobachtungen zur lexikalischen Variation 2.8. Schlußbemerkungen 3. Lexikalische und postlexikalische Regeln: Klitisierung im Deutschen und Tonsandhi im Chinesischen 3.1. Die postlexikalische Phonologie 3.2. Klitika im Deutschen 3.2.1. Einleitung: Stellung der Klitisierung in der Grammatik 3.2.2. Eine Typologie der Verschmelzungen 3.2.3. Bedeutungsrestriktionen der Verschmelzungen 3.2.4. Eine Tilgungsanalyse für Klitika 3.2.5. Die Regel in der Grammatik 3.2.6. Die Syntax der Verschmelzungen 3.2.7. Schlußfolgerungen 3.3. Tonsandhi im Chinesischen 3.3.1. Morphologie und Phonologie der Reduplikation 3.3.1.1. Einige Daten und Theorien zur Reduplikation 3.3.1.2. Morphem- und Wortreduplikation im Chinesischen 3.3.2. Die Domäne des Tonsandhi 3.4. Schlußfolgerungen 4. Schlußbemerkungen: Weiterentwicklungen in der Theoriebildung der Phonologie 4.1. Regeln und Repräsentationen 4.2. Die Modularität der Phonologie 4.3. Zur phonologischen Argumentation Literaturverzeichnis Anhang: Verwendete phonetische Notationen Sachregister
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