Arbeits- und Lebenskraft: Reproduktion als eigensinnige Grenzziehung
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Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungsdynamiken von Erwerbsarbeit rückt seit einiger Zeit der Erhalt von Arbeitskraft ins Zentrum der wissenschaftlichen und medialen Aufmerksamkeit. Welche Anforderungen bringt eine entgrenzte Arbeitswelt für Erwerbstätige mit sich? Wie erhalten Beschäftigte ihre Arbeitsfähigkeit, wenn Konkurrenz- und Leistungsdruck zunehmen? Die Studie resümiert Wechselwirkungen zwischen den Lebensbereichen als Desiderat bisheriger Untersuchungen und plädiert für eine Neuauflage von Reproduktionsforschung: Über die Analyse von Reproduktionshandeln zeigt Kerstin Jürgens, welche Leistungen Menschen erbringen, um nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch ihre physische und psychische Stabilität sowie ihre soziale Integration aufrechtzuerhalten. Grenzziehungen der Person erweisen sich dabei nicht nur für die Einzelnen selbst, sondern auch für die Gesellschaft als funktional. Front Matter....Pages 1-6 Problemaufriss: von Grenzen und Grenzziehungen....Pages 7-20 Regulation von Erwerbsarbeit – Arbeit regulieren....Pages 21-99 Wechselwirkungen von „Arbeit“ und „Leben“....Pages 101-191 Reproduktion von Arbeits-und Lebenskraft: von der Grenzziehung zur Widersetzung....Pages 193-275 Rück-und Ausblick....Pages 277-282 Back Matter....Pages 283-312
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