Antihabsburgische Politik in der Epoche Karls V. : d. reichsstand. Opposition gegen d. Wahl Ferdinands I. zum röm. Kaiser u. gegen d. Anerkennung seines Königtums (1524-1534)
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Vorwort 11 Einleitung 13 A) Fürst und Territorium. Voraussetzungen und Bedingungen reichsständischer Politik in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts .. 22 1. Bayern 22 Territorium und Wirtschaft 22 - Herzöge und Landstände 25 - Leonhard von Eck 27 - Angelpunkte der Außenpolitik 29 - Die „Causa Ernesti" 31 - Fürstlicher Finanzhaushalt und Schuldentilgung 34 2. Kursachsen 39 Wirtschaft und Bevölkerung 39 - Landstände und Steuerbewilligung 41 - Die kurfürstliche Verwaltung 43 - Grundzüge der sächsischen Politik 45 - Fürstlicher Finanzhaushalt und Steuereinnahmen 48 3. Hessen 56 Territorium und Wirtschaft 56 - Konflikte mit den Landständen 56 - Zentralverwaltung und Regierung 59 - Politik im Lager der evangelischen Reichsstände 60 - Fürstlicher Finanzhaushalt 63 B) Die römischen Königswahlbestrebungen im Spannungsfeld der Politik Karls V. und der antihabsburgischen Opposition im Reich undin Europa (1519-1530) 70 1. Das habsburgische System im Reich 72 Erbteilung zwischen Karl und Ferdinand 72 - Statthalterfunktion Ferdinands 72 - Reichsregiment 73 2. Die innerhabsburgische Problematik einer römischen Königswahl Ferdinands: Die Bemühungen des Infanten seit der Kaiserwahl Karls V: (1519) 75 Der Ursprung des ferdinandeischen Königswahlprojekts 75 - Ferdinands Initiative von 1523/24, 78. 6 Inhalt 3. Die Bedeutung der römischen Königswahlfrage für die Entstehung einer antihabsburgischen Opposition im Reich und in Europa 82 Erste Königswahlbestrebungen im Hause Witteisbach (1524) 82 - Bayerns Kontakte zur Kurie (1525/26) 87 - Bayerische Königswahlwerbungen bei Frankreich und England, 94. 4. Die römische Königswahlfrage 1528/29: Positionsgewinne Ferdinands und Fortdauer der Uneinigkeit über eine antihabsburgische Alternative 98 Die Waltkirch-Mission 98 - Der Wahlvertrag zwischen Mainz und Bayern 102 - Pfälzisch-bayerische Absprachen 108 - Die sächsischen Pläne 109 C) Die Verwirklichung des ferdinandeischen Königswahlprojekts in AugsburgundKöln (1530/31) 115 1. Die Gewinnung von Mainz, Trier, Köln, Pfalz und Brandenburg für die Wahl Ferdinands 116 Die Schlüsselrolle der Pfalzgrafen: Absage an Bayern 118 - Die Einigung über eine „freie" Wahl 120 - Die Korrelation zwischen Religions- und Wahlverhandlungen 123 2. Ansätze eines koordinierten Widerstands der Wahlgegner 126 Ecks Vorschlag eines Wahlgegnerbündnisses 126 - Sachsens Protestkurs 127 - Die Haltung der schmalkaldischen Fürsten und Städte (Ende Dezember 1530) 128 3. Die Wahlzusagen des Hauses Habsburg an die kurfürstlichen Wähler 132 Die Problematik der Wahlzusagen 132 - Partikularverhandlungen mit Mainz 134 — Trier 140-Köln 141-Pfalz 143-Brandenburg 151-Übersicht über die finanziellen Zusagen an die Kurfürsten 154 - Der Gesamtkostenrahmen im Vergleich zu 1519, 156 4. Das Ringen um eine Lösung in der Causa Saxonica: Ausschluß oder Zulassung des sächsichen Kurfürsten 159 Die Argumente der Kurfürsten für die Zulassung Kurfürst Johanns zur Wahl 159 - Der Gegenzug des Kaisers: Die Erwirkung päpstlicher Bullen, 165 - Die Absprache Karls V. mit den Kurfürsten vom 13. November 167-Papst Clemens VII. erfüllt die Wünsche des Kaisers nur zum Teil 169 5. Die Wahl Ferdinands zum römischen König in Köln, Dezember 1530/Januarl531 171 Inhalt 7 Der kaiserliche Vortrag vom 24. Dezember 171 - Beratungen und Stellungnahme der Kurfürsten 149 - Der Standpunkt Kursachsens 171 - Die Eröffnung der Wahlhandlung am 29. Dezember: Die sächsische Protestation 172 - Die Entgegnung der Kurfürsten 177 - Die Wahl Ferdinands am 5. Januar 182 6. Die politische, militärische und rechtliche Absicherung des ferdinandeischen Viventeimperatore- Königtums 183 Das Wahlbündnis des neugewählten Königs mit den Kurfürsten 183 - Die Wahlkapitulation König Ferdinands I. 188 - Herrschaftsrechte und Regierungskompetenzen des Königs 192 D) Die Verweigerung der Anerkennung Ferdinands 203 1. Die Formierung der kursächsischen, hessischen und bayerischen Oppositionspolitik nach der Königswahl Ferdinands 203 Vom sächsischen Wahlprotest zur Verweigerung der Anerkennung Ferdinands 203 - Hessisch-bayerische Initiativen zu einer außerdeutschen Erweiterung der Wahlgegnerfront 208 - Bayerns Lavieren zwischen Habsburg, Sachsen und Hessen 211 2. Die Wahlgegnerpolitik im Spannungsfeld einer bündnispolitischen Verfestigung und dem Einlenken auf Vermittlungsangebote 214 Zeitweilige Verfestigungstendenzen des Konfrontationskurses 214 - Bayerischhabsburgische Kontakte 218 - Erste französische Bündniswerbung 223 - Sachsens Interesse an einem Wahlgegnerbündnis vor dem geplanten Reichstag 225. 3. Das Saalfelder Wahlgegnerbündnis, Oktober 1531 230 Zweite Mission Gervais Wains 230 - Verhandlungen und Vertragsabschluß in Saalfeld 233 - Erörterungen über die militärische Ausgestaltung des Bündnisses 236 — Die Stellung Frankreichs und Englands zum Saalfelder Bündnis 238 - Das Scheitern einer inneren und äußeren Konsolidierung des Bündnisses 241. E) Nach Saalfeld: zwischen Festigung und innerer Krise der Wahlgegnerschaft 245 1. Die habsburgische Politik im Reich seit der Königswahl Ferdinands 245 Karl regiert von den Niederlanden aus 246 - Ferdinand und die Reichsprobleme 247- Mainz und Pfalz als Vermittler eines religionspolitischen Ausgleichs mit den Protestanten 247 - Ferdinands Reichstagsplan 248 8 Inhalt 2. Die Wirkungen der habsburgischen Verhandlungsinitiative auf die reichsständische Opposition gegen Ferdinand 250 Längs Vermittlung zwischen Bayern und Ferdinand 250 - Sachsens Einlenken auf die mainzisch-pfälzische Vermittlung 256 - Die schwankende Haltung des Landgrafen 260 3. Die Verhandlungen der Wahlgegner mit den Vermittlern bzw. mit dem Kaiser in Schweinfurt und Regensburg 265 Das sächsische Programm für Schweinfurt 265 - Die Verhandlungen in Schweinfurt, April 1532,267- Bayerisch-habsburgische Verhandlungen in Regensburg 271 4. Die Erweiterung des Saalfelder Bündnisses 278 Beratungen über eine militärische Defensivallianz in Königsberg in Franken 279 - Der Vertrag von Scheyern 285 5. Die Fortdauer der Gegensätze in den Reihen der Wahlgegner . 288 Das Scheitern einer hessisch-bayerischen Verständigung in der württembergischen Frage 289- Beginnende Divergenzen zwischen Sachsen, Hessen und Bayern in der französischen Subsidienfrage 294 6. Die Rückwirkungen der Verhandlungen Bayerns und Sachsens mit Habsburg auf die Wahlgegnerschaft 298 Die bilateralen Verhandlungen Karls V. mit Bayern und Sachsen 298 - Die Vertrauenskrise unter den Wahlgegnern 307 - Letzte bündnispolitische Entscheidungen in Nürnberg, April 1534, 316 F) Die Anerkennung Ferdinands im Zuge der politisch-militärischen Entscheidungen imjahre 1534 321 1. Das Ende einer einvernehmlichen Wahlgegnerpolitik 321 Französische Subsidienpolitik in Augsburg, Dezember 1533/Januar 1534, 321 - Ausgleichsbestrebungen der Wahlgegner mit Ferdinand: Bayern 325 - Vermittlung Kurfürst Albrechts von Mainz und Georgs von Sachsen bei Ferdinand 326 - Die Coburger Tagung der Wahlgegner, Mitte März 334 2. Das Haus Habsburg und die württembergische Frage 337 Das Desinteresse des Kaisers 337 - Ferdinands politisch-militärische Krise 339 - Die Absage der Kurfürsten 341 3. Die Reaktion Ferdinands auf die mainzische und albertinische Vermittlungspolitik 344 Inhalt 9 Die erste Mission Türks 344 - Herzog Georgs Reise zu Ferdinand 344 - Die zweite Mission Türks, April/Mai, und die Pegauer Vereinbarung 348 4. Frieden mit Ferdinand oder Fortsetzung des Krieges in Württemberg? 350 Lokalisierung oder Ausweitung des württembergischen Krieges, Mai/Juni? 350- Der hessisch-bayerische Konflikt um die französischen Subsidien 353 - Die Augsburger Tagung der ehemaligen Schwäbischen Bundesstände, Juni 356 5. Die Friedensverhandlungen in Annaberg, Kaaden und Linz 358 Die Friedensverhandlungen in Annaberg und Kaaden 358 - Der Linzer Vertrag zwischen Ferdinand I. und Bayern 372 Ergebnisse und Ausblick 374 Beilagen 1. Undatierte Aufzeichnungen über ein wittelsbachisches Königswahlprojekt, 1525/26. 392 2. Darlehensvertrag, abgeschlossen zwischen Ferdinand I., Raimund, Anton und Hieronymus Fugger, Augsburg, 15. Oktober 1530. 394 3. Die päpstlichen Bullen und Breven in der Causa Saxonica, November 1530. 400 4. Wahlbündnis zwischen Ferdinand I., Mainz, Köln, Trier, Pfalz, Brandenburg und Karl V., Köln, 6. Januar 1531. 401 5. Der Scheyerner Vertrag, abgeschlossen zwischen Frankreich, Sachsen, Hessen und Bayern, 26. Mai 1532. 405 6. Die Bündnisfälle des Wahlbündnisses vom 6. Januar 1531. 410 7. Landgraf Philipps strategische Einschätzung der Situation der Wahlgegner. 411 8. Kommunikationsformen der Wahlgegner seit 1531. 412 Abkürzungen und Siglen 413 Quellen und Darstellungen 415 Register 429
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