GERMAN

Einführung in die Homiletik

Book information

Publisher
UTB
Year
2011
ISBN
9783772083433
Language
german
Format
PDF
Filesize
3 MB (3153556 bytes)
Edition
2
Pages
576\576
Time added
2019-12-28 22:44:46

Description

Das vorliegende Buch bietet eine systematische Gesamtdarstellung aller wichtigen homiletischen Diskurse und unternimmt den Versuch, sie zuzuspitzen und weiterzuführen. Es ist kein Widerspruch zur notwendigen Aktualität eines Studienbuches, wenn bewährte Argumente, Modelle und Begriffe einer früheren Auflage übernommen und weiter vertieft werden. So auch in diesem Fall: Bestimmte homiletische Anschauungen und Herangehensweisen, Methoden und Perspektiven begegnen in dieser Auflage wieder, vor allem im Zusammenhang der kommunikationswissenschaftlichen Beschreibung und Gliederung des homiletischen Prozesses. Die in den letzten Jahren erfolgte Rezeption der hierfür entwickelten Modelle hat mich darin bestätigt, diesen Zugang beizubehalten. Gleichwohl sind die entsprechenden Kapitel unter Berücksichtigung sowohl neuester als auch weniger bekannter, älterer Literatur durchgängig neu bearbeitet worden, um auf diese Weise eine Art homiletische Spurensicherung vorzunehmen. Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XIV Vorwort zur 2. Auflage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XV Einleitung: Predigtlehre im Kontext der Praktischen Theologie . . . . XXI I. Teil: Das Predigtgeschehen. Seine Elemente und Perspektiven, Phasen und Situationen 1. Das Predigtgeschehen als Verstehens- und Kommunikationsprozess. Ein Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 1.1 Die Phase der Überlieferung: Vom Ereignis zum Bibeltext . . . . . . . 4 1.2 Die Phase der Vorbereitung: Vom Bibeltext zum Predigtmanuskript . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 1.3 Die Phase der Versprachlichung: Vom Predigtmanuskript zur Kanzelrede . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 1.4 Die Phase der Realisierung: Von der Predigt zum Verstehen des Hörers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 2. Predigen in eigener Person. Die Frage nach dem Subjekt der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 2.1 Momentaufnahmen vor Ort. Empirische Problemanzeigen . . . . . . 15 2.1.1 Unreflektierte Subjektivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 2.1.2 Die Wir-alle-Syntax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 2.1.3 Jargon, Ironie und Sarkasmus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 2.1.4 Abdriften ins theologische System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 2.1.5 Verhebungen im Blick auf das Predigtziel . . . . . . . . . . . . . . . 26 2.2 Problemanzeigen aus der Geschichte der Homiletik . . . . . . . . . . . . 29 2.2.1 Die Persönlichkeit des Predigers als prinzipielle Chance . . . 30 2.2.2 Die Persönlichkeit des Predigers als prinzipielle Aufgabe . . 33 2.2.3 Die Persönlichkeit des Predigers als prinzipielles Hindernis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 2.3 Gegenwärtige Reflexionsperspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 2.3.1 Personale Kompetenz als homiletische Kategorie . . . . . . . . . 38 2.3.2 Personale Kompetenz und die Selbstwahrnehmung des Predigers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 a) Die Struktur der Persönlichkeit. Zur homiletischen Rezeption Sigmund Freuds . . . . . . . . . 44 b) Das Selbst und die Ganzheitlichkeit der Person. Zur homiletischen Rezeption Carl Gustav Jungs . . . . . . . 46 c) Die Ichzustände und die integrierte Persönlichkeit. Zur homiletischen Rezeption Eric Bernes . . . . . . . . . . . . . 50 2.3.3 Personale Kompetenz und die Funktionen der Predigt . . . . 57 a) Konzeptionelle Aspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 b) Kritisch-analytische Aspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 2.3.4 Kommunikative Kompetenz und die Verständlichkeit des Predigers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 2.3.4.1 Grundmuster der Predigtkommunikation. Zwei Modelle ihrer Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 2.3.4.2 Die Bedeutung der Lebenseinstellung des Predigers für die Plausibilität seiner Rede . . . . . . . . 64 a) Distanzschaffendes Predigen und die Unverständlichkeit der Liebe . . . . . . . . . . . . . . . 64 b) Umarmendes Predigen und die Unverständlichkeit des Konflikts . . . . . . . . . . . . 66 c) Zwanghaftes Predigen und die Unverständlichkeit der Freiheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 d) Schrankenloses Predigen und die Unverständlichkeit des Gesetzes . . . . . . . . . . . . . 70 2.3.5 Konfessorische Kompetenz und die Glaubwürdigkeit des Predigers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 2.4 Zur Kategorie der „persönlichen“ Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 2.4.1 Zum Problem der Definition „persönlicher Predigt“ . . . . . . 82 2.4.2 Voraussetzungen „persönlicher Predigt“ . . . . . . . . . . . . . . . . 84 a) Selbstwahrnehmung als Basis innerer Kongruenz . . . . . . 84 b) Individualität als Basis von Originalität . . . . . . . . . . . . . . . 85 c) Erfahrungsbezug als Basis von Authentizität . . . . . . . . . . . 86 3. Predigen mit einem Text. Die Frage nach dem Traditionsbezug der Predigt . . . . . . . . . . . 88 3.1 Momentaufnahmen vor Ort. Empirische Problemanzeigen . . . . . . 89 3.1.1 Exegese ohne Fokus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 3.1.2 Exegese auf der Kanzel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 3.1.3 Missverstandene Textpredigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 3.1.4 Minimierung der Botschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 3.1.5 Pragmatische Hermeneutik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 3.1.6 Text- und Begriffsfetischismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 3.2 Problemanzeigen aus der Geschichte der Homiletik . . . . . . . . . . . . 99 3.2.1 Zur Schriftbindung textfreier und textbezogener Predigt 99 3.2.2 Traditionelle Argumente für den Textbezug . . . . . . . . . . . . . 104 a) Der Text als Argument der Wahrheit . . . . . . . . . . . . . . . . 104 Exkurs: Hans Joachim Iwand – ein Texthomiletiker? . . . . 108 b) Der Text als Argument der Verbindlichkeit . . . . . . . . . . . 109 c) Der Text als Argument der Verlässlichkeit . . . . . . . . . . . . 111 3.2.3 Hermeneutische Probleme des Textbezugs . . . . . . . . . . . . . . 113 a) Unmittelbare Auslegung und die Bedingungen von Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 b) Historische Auslegung und das Problem des historischen Autors . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 c) Das Kerygma-Modell und die Vieldeutigkeit der Texte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119 3.3 Gegenwärtige Reflexionsperspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 3.3.1 Das Kooperationsmodell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 a) Das Modell der Textwelten und Autor- bzw. Leserinstanzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 b) Beispiel zur Erläuterung der Textwelten und Autor- bzw. Leserinstanzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126 c) Folgerungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 3.3.2 Das Analogie-Modell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 3.3.3 Funktionen des Textes im Predigtprozess . . . . . . . . . . . . . . . 137 a) Die konfrontierende Funktion des Textes . . . . . . . . . . . . 137 b) Die kreatorische Funktion des Textes . . . . . . . . . . . . . . . . 139 c) Die konfirmierende Funktion des Textes . . . . . . . . . . . . . 140 d) Zur Frage der Einbringung des Textes in die Predigt . . . 140 3.4 Zur Kategorie der „biblischen“ Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 3.4.1 Voraussetzungen biblischer Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 3.4.2 Alttestamentliche Texte christlich predigen . . . . . . . . . . . . . 144 a) Das retrospektivische Modell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 b) Das Oppositionsmodell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 c) Das dynamische Modell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147 d) Das Analogiemodell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 4. Predigen mit einer Struktur. Die Frage nach der Gestalt der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 4.1 Momentaufnahmen vor Ort. Empirische Problemanzeigen . . . . . . 153 4.1.1 Zerfallende Argumentation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 4.1.2 Das Problem der Problematisierungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 4.1.3 Scheindialoge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 4.1.4 Unspezifische Beispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 4.2 Problemanzeigen aus der Geschichte der Homiletik . . . . . . . . . . . . 162 4.2.1 Zum Streit um die rhetorische Tradition . . . . . . . . . . . . . . . 162 4.2.2 Zur Korrespondenz von Inhalt und Form . . . . . . . . . . . . . . . 170 4.3 Gegenwärtige Reflexionsperspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174 Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174 4.3.1 Die lernpsychologische Perspektive: Predigt als Lernprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 4.3.2 Die narratologische Perspektive: Predigt als involvierende Erzählung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 4.3.3 Die dialogische Perspektive: Predigt als Gespräch . . . . . . . 186 a) Prämissen einer dialogischen Rede- und Gesprächskultur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 b) Dialogpredigt mit und vor der Gemeinde . . . . . . . . . . . 188 c) Vom Polylog zum Bibliolog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 4.3.4 Die semiotische Perspektive: Predigt als offenes Kunstwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195 Exkurs: Die virtuelle Perspektive: Predigt als Konstruktion der Welt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 4.4 Zur Kategorie zeichenhafter Predigt und die Frage nach ihren Symbolen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206 5. Predigen zu den Bedingungen der Sprache. Die Frage nach dem Medium der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209 Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209 5.1 Momentaufnahmen vor Ort. Empirische Problemanzeigen . . . . . . 211 5.1.1 Theologische Stilistik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211 5.1.2 Dysfunktionale Sprechakte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212 5.1.3 Der homiletische Lassiv . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 5.1.4 Geschenk-Metaphorik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217 5.1.5 Gestörte Narrativität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218 5.2 Problemanzeigen aus der Geschichte der Homiletik . . . . . . . . . . . . 220 5.3 Gegenwärtige Reflexionsperspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223 5.3.1 Predigen und Handeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223 a) Die Grundthese und ihre Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . 224 b) Zur Einteilung der Sprechakte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228 c) Zur Frage nach dem Gelingen von Sprechakten . . . . . . 234 d) Zur Wirkung homiletischer Handlungsmuster . . . . . . . 236 5.3.2 Argumentieren und Antizipieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239 a) Voraussetzungen argumentationsbezogener Predigtsprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239 b) Phantasie für die Wirklichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244 Exkurs: Hörakte der Predigt. Zur auditiven Dimension des Mediums Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247 5.4 Zur Kategorie der konversativen Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248 5.4.1 Predigt als Konversation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248 5.4.2 Sprachliche Kooperation mit dem Hörer . . . . . . . . . . . . . . 250 5.4.3 Kooperatives Handeln in der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . 253 6. Predigen für einen Menschen. Die Frage nach dem Situationsbezug der Predigt . . . . . . . . . . . 255 Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 6.1 Momentaufnahmen vor Ort. Empirische Problemanzeigen . . . . . . 257 6.1.1 Ausblenden lebensweltlicher Realität . . . . . . . . . . . . . . . . . 257 6.1.2 Ignorieren des Christseins und Glaubens der Hörer . . . . . 263 6.1.3 Hörerschelte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265 6.1.4 Fragwürdige Identifikationsangebote . . . . . . . . . . . . . . . . . 267 6.1.5 Anempfohlene Gefühle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 6.1.6 Predigtklischees . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270 6.2 Problemanzeigen aus der Geschichte der Homiletik . . . . . . . . . . . . 273 6.2.1 Die „Situation“ in der Geschichte der Predigt und Homiletik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 6.2.2 Der Streit um den Anknüpfungspunkt . . . . . . . . . . . . . . . . 276 6.3 Gegenwärtige Reflexionsperspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280 6.3.1 Das Prinzip der Korrelation und die Wiedergewinnung der Situation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280 6.3.2 Die Überwindung der Zweiteilung der Predigtwirklichkeit . 284 6.3.3 Die Lebenswirklichkeit des Hörers und die homiletische Situation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287 a) Zur Begründung situationsbezogener Predigt . . . . . . . 288 b) Zur Aufgabe situationsbezogener Predigt . . . . . . . . . . . 289 c) Zum Verständnis der homiletischen Situation . . . . . . . 290 6.4 Zur Kategorie situationsbezogener Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294 Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294 6.4.1 Predigen angesichts des Wahns. Politische Aspekte . . . . . . 295 a) Voraussetzungen und Probleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295 b) Zur Funktion politischer Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299 6.4.2 Predigen angesichts der Angst. Seelsorgliche Aspekte 303 a) Voraussetzungen und Probleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303 b) Zur Funktion seelsorglicher Predigt . . . . . . . . . . . . . . . 305 6.4.3 Predigen angesichts der Bedürftigkeit. Diakonische Aspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310 a) Voraussetzungen und Probleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310 b) Zur Funktion diakonischer Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . 312 Exkurs: Predigen angesichts der Wechselfälle des Lebens. Kasualtheoretische Aspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316 Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316 a) Nonverbale Aspekte der Kommunikation des Evangeliums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318 b) Die Kasualpredigt als offene Sequenz des Rituals . . . . . 318 c) Zum Adressatenbezug der Kasualien . . . . . . . . . . . . . . . 319 d) Der besondere Sachbezug der Kasualpredigt . . . . . . . . 321 e) Zur Frage der „Mission“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322 f) Die Doppelfunktion des biografischen Elements der Kasualpredigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 323 g) Zum Textbezug der Kasualpredigt . . . . . . . . . . . . . . . . 323 h) Zur Frage der Anknüpfung und der Symbolisierung . . 325 7. Predigen im Gottesdienst. Die Frage nach dem liturgischen Bezug der Predigt . . . . . . . . . 326 7.1 Momentaufnahmen vor Ort. Empirische Problemanzeigen . . . . . . 327 7.1.1 Vermischung von ritueller und rhetorischer Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327 7.1.2 Homiletischer Ritualismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328 7.1.3 Antizipation und Fortsetzung der Predigt in anderen liturgischen Stücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328 7.1.4 Einebnung des Kirchenjahres . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328 7.2 Problemanzeigen aus der Geschichte von Liturgie und Liturgik . . 330 7.2.1 Zum Verhältnis von Eucharistie und Predigt . . . . . . . . . . . 330 7.2.2 Zum Verhältnis von Lesungen und Predigt . . . . . . . . . . . . 334 a) Proprium und Perikopen als Bezugsrahmen der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334 b) Stationen und Probleme der Entwicklung von Proprium und Perikopen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 336 7.2.3 Zum Verhältnis ritualbezogener und freier Rede . . . . . . . . 342 7.3 Gegenwärtige Reflexionsperspektiven. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 345 7.3.1 Zur Funktion von Proprium und Perikopen für die Predigtarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 345 7.3.2 Predigt im Kommunikationsgeschehen Gottesdienst . . . . 348 a) Zur gegenseitigen Abhängigkeit liturgischer Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 348 b) Digitale und analoge Kommunikationsstrukturen im Gottesdienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 354 7.4 Zur Kategorie der Predigt im liturgischen Kontext . . . . . . . . . . . . . 357 II. Teil: Grundrichtungen und Leitfragen der Predigtanalyse und des Predigtnachgesprächs Vorbemerkungen zur Systematisierung der Methoden der Predigtanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 363 1. Auf die Textgestalt der Predigt bezogene Formen der Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 365 1.1 Der contentanalytische Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 365 1.2 Der sprechakttheoretische Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 368 1.3 Der rhetorische Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 371 1.4 Der semantische Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 374 1.5 Der ideologiekritische Ansatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 379 2. Auf die Interaktion zwischen Prediger und Hörer bezogene Formen der Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 382 2.1 Stärker auf das Subjekt der Predigt bezogene Formen der Analyse . 382 2.1.1 Der tiefenpsychologische Ansatz bei den Grundimpulsen und Grundängsten des Predigers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 382 2.1.2 Der kommunikationspsychologische Ansatz bei den Transaktionen und Spielen des Predigers . . . . . . . . . . . . . . 384 2.2 Stärker auf die Rezeption durch die Hörer bezogene Formen der Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 389 2.2.1 Der pastoralpsychologische Ansatz bei der Inhalts- und Beziehungsebene des Predigtgeschehens . . . . . . . . . . . . . . 389 2.2.2 Der empirische Ansatz bei der systematischen Befragung von Hörerinnen und Hörern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 394 Exkurs: Der ablaufsimultane Ansatz des Reactoscope-Verfahrens . 397 3. Das Predigtnachgespräch mit der Gemeinde . . . . . . . . . . . . . . . 400 III. Teil: Theologie der Predigt Vorbemerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 405 1. Momentaufnahmen vor Ort. Empirische Problemanzeigen . . . 406 1.1 Das Menschenbild der Predigt als Karikatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . 406 1.2 Verkürzung des Glaubensbegriffs auf eine Gewissheitskategorie . . 407 1.3 Gesetzlichkeit der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 408 1.4 Proklamationen der Mitmenschlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 410 1.5 Moralistischer Sündenbegriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 412 1.6 Triviale Handlungsorientierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 413 2. Theologische Problemanzeigen aus der Geschichte und Gegenwart der Homiletik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 414 2.1 Zur Begründung der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 414 2.1.1 Predigt als Lebensäußerung der Gemeinde . . . . . . . . . . . . 415 2.1.2 Predigt als Ausdruck der Gegenwart Gottes . . . . . . . . . . . . 417 2.2 Zum Menschenbild der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 418 2.2.1 „Freiheit“ in der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 418 2.2.2 „Liebe“ in der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 419 2.2.3 „Sünde“ in der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 421 2.3 Predigt als Empfehlung des Glaubens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 424 2.3.1 Glaubensgeschichtliche Akzente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 425 2.3.2 Herausforderungen der homiletischen Glaubenskommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 427 a) Zur emotionalen Dimension des Glaubensaktes . . . . . . 428 b) Zur Kommunikation des Glaubens als Bekenntnis . . . . 430 3. Zur Aufgabe der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 432 3.1 Die Aufgabe der Predigt im Lichte des Neuen Testaments . . . . . . . 432 3.1.1 Kommunikation des Evangeliums im Horizont jüdischer Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 433 3.1.2 „Predigt“ im Neuen Testament . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 434 3.2 Die Aufgabe der Predigt im Lichte reformatorischer Theologie . . . 439 3.3 Die Aufgabe der Predigt im Lichte ihrer Öffentlichkeit . . . . . . . . . 444 3.3.1 Historische Aspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 444 3.3.2 Theologische Aspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 446 a) Vorüberlegungen zur Frage nach der Öffentlichkeit der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 446 b) Christologische Aspekte des Öffentlichkeitscharakters der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 448 4. Kommunikation als theologisches Wesensmerkmal der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 455 4.1 Predigt als Kommunikations- und Beziehungsgeschehen. Basis einer Definition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 455 4.2 Predigt ist personale Kommunikation. Christologische und pneumatologische Aspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 457 4.2.1 Der personale Charakter der Predigt als Ausdruck der Menschwerdung Gottes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 457 4.2.2 Der personale Charakter der „Predigt im Heiligen Geist“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 459 a) Die geglaubte und die gestaltete „Predigt im Heiligen Geist“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 459 b) Die Prämissen „Entsubjektivierung“ und „Unverfügbarkeit“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 462 4.3 Predigt ist handelnde Kommunikation. Schöpfungstheologische Aspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 466 4.3.1 Predigt als Sprachhandlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 466 4.3.2 Predigt als Vergegenwärtigung des Lebens und als Offenhalten der Zukunft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 468 4.4 Predigt ist verbindliche Kommunikation. Eschatologische Aspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 469 4.4.1 Zum radikalen Existenzbezug der Predigt . . . . . . . . . . . . . 469 4.4.2 Zum Problem homiletisch räsonierender Eschatologie . . . 471 4.5 Predigt ist aufgetragene Kommunikation. Ekklesiologische Aspekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 472 4.5.1 „Dienst am Wort“ – Auftrag an die Gemeinde und an den Einzelnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 473 4.5.2 Zur inneren Logik des Predigtamtes . . . . . . . . . . . . . . . . . . 475 a) Personale Bindung des Predigtamtes . . . . . . . . . . . . . . . 475 b) Strukturierung der Kommunikation des Evangeliums . . 475 c) Gegenüber-Situation der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . 476 d) Traditionsbezug der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 477 e) Funktionale Legitimation des Predigtamtes . . . . . . . . . 478 4.5.3 Zur Frage nach der Eignung für das Predigtamt. Ansprüche von Kirche und Gemeinde . . . . . . . . . . . . . . . . 479 a) Gemeinsame Identität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 480 b) Geschuldete Kompetenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 481 Epilog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 485 Teil IV: Arbeitshilfen Ein Modell zur Erarbeitung einer Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 489 Zum Gebrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 489 1. Die Vorbereitungsphase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 490 1.1 Das homiletische Tagebuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 490 1.2 Die Lektüre des Textes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 491 1.3 Das Wahrnehmen von Beziehungs- und Inhaltsaspekten . . . . . . . . 492 2. Die analytische Phase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 494 2.1 Die Frage nach der historischen Situation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 494 2.2 Die Frage nach der Textur der Gegenwart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 495 2.3 Die Gegenüberstellung der historischen Situation des Textes und der gegenwärtigen Situation der Predigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 496 2.4 Die Frage nach den Motiven des Predigttextes . . . . . . . . . . . . . . . . 497 2.5 Die Frage nach den Berührungspunkten zwischen den Motiven des Textes und dem gesellschaftlichen Diskurs . . . . . . . . . . . . . . . . 498 3. Die Entwurfsphase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 500 3.1 Überlegungen zum Predigtthema . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 500 3.2 Die Strukturierung eines semantischen Feldes . . . . . . . . . . . . . . . . . 501 3.3 Der Entwurf des Manuskripts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 502 Merkblatt zur Anfertigung eines Predigtentwurfs im homiletischen Hauptseminar und zum Examen . . . . . . . . . . . . . . . . . 504 Teil V: Verzeichnisse 1. Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 509 2. Personenregister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 534 3. Sachregister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 539

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