GERMAN

Entwickelt Max Stirner in „Der Einzige und sein Eigentum“ den Begriff des Anarchismus?

Book information

Publisher
University of Vienna
Year
2009
Language
german
Format
PDF
Filesize
738 kB (756068 bytes)
Pages
143\143
Time added
2022-01-16 12:09:21

Description

Nachdem der Begriff des Anarchismus auf seine Entwicklungsgeschichte hin untersucht wird und Vertreter herausgegriffen werden, kann fest gestellt werden, dass Max Striner sehr wohl – obwohl umstritten – anarchistische Elemente in seiner Schrift vertritt, die der systematischen Philosophie entgegen gesetzt sind und von den Ideen der Junghegelianer beeinflusst sind. 1. Der Begriff „Anarchismus“ 1. 1. Erste Annäherung 1. 2. Anarchismus vor dem 19. Jahrhundert: Chaos, Urgrund und Romantik 1. 3. Differenzierung des Begriffs ab dem 19. Jahrhundert 1. 3. 1. Sozialanarchismus 1. 3. 1. 1. Mutualismus- Kollektivismus- Kommunistischer Anarchismus 1. 3. 1. 2. Religiöser Sozialanarchismus 1. 3. 2. Individualanarchismus 1. 3. 2. 1. Der Individualanarchismus zwischen Ökonomie und Metaphysik 1. 3. 2. 2. Der destruierte Individualanarchismus 1. 3. 3. Der künstlerische Anarchismus und die anarchistische Ästhetik 1. 3. 4. Feministischer Anarchismus 1. 3. 5. Der praktische Anarchismus: Verweigerung oder Notwehr 1. 3. 5. 1. Der Anarchosyndikalismus: Streik und Organisation 1. 4. Das Essentielle des Anarchismus- Begriffs 2. Max Stirners „Der Einzige und sein Eigentum“ in Hinblick auf den anarchistischen Begriff 2. 1. Max Stirners Leben und Schriften 2. 2. Das philosophische Umfeld 2. 3. Warum Marx Stirner ein diskussionswürdiger (Nicht-) Anarchist ist 2. 3. 1. Die extrem divergierende Rezeption 2. 3. 2. Das Paradoxe an der Frage selbst 2. 4. „Der Einzige und sein Eigentum“ 2. 4. 1. Die Vorrede als Plädoyer für die eigene Sache 2. 4. 2. Geist ist Selbstbezug 2. 4. 3. Das Altertum und das Christentum in Hinblick auf den Geist 2. 4. 4. Der Egoist und die Geistgläubigkeit 2. 4. 5. Die fixen Ideen zeugen von Religiosität und Besessenheit 2. 4. 6. Die Herkunft der fixen Ideen und die Entstehung der geistigen Hierarchie 2. 4. 7. Die selbstentfremdende Verinnerlichung 2. 4. 8. Der politische Liberalismus als Verinnerlichung der bürgertreuen Ideale 2. 4. 9. Die Moral als Verhinderung der proletarischen Erhebung 2. 4. 10. Der soziale Liberalismus negiert das Persönliche und Eigene 2. 4. 11. Der humane Liberalismus bekämpft den Einzelnen zugunsten der Menschheit 2. 4. 12. Die Freiheit ist negativ, die Eigenheit ist die positive Freiheit 2. 4. 13. Der bewusste Egoismus als Grundlage der Freiheit (Eigenheit) 2. 4. 14. Das Eigentum des Eigners ist individuell und selbstermächtigend 2. 4. 15. Das Verhältnis zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft 2. 4. 16. Die Vorschreibung eines „idealen Eigentums“ im Gegensatz zum „eigenen Eigentum“ 2. 4. 17. Die Konkurrenz und die Gesellschaft verlangen eine allgemeine Arbeit 2. 4. 18. Exkurs über die Pressefreiheit und die eigene Freiheit 2. 4. 19. Die Liebe als Norm und die Lüge als Verbot 2. 4. 20. Die Gesellschaft und der Verein 2. 4. 21. Mein Selbstgenuss hat mein Eigentum zur Voraussetzung 2. 4. 22. Das Reale und Ideale werden vernichtet zugunsten des Einzigen 3. Ergebnis Bibliographie Zusammenfassung Die Verfasserin

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