GERMAN

Organisation und Differenz: Kritik des organisationstheoretischen Diskurses der Postmoderne

Book information

Publisher
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Year
2003
ISBN
978-3-531-14056-8, 978-3-663-10963-1
DOI
10.1007/978-3-663-10963-1
Language
german
Format
PDF
Filesize
18 MB (19164189 bytes)
Series
Studien zur Sozialwissenschaft
Edition
1
Pages
452\451
Orientation
yes
Scanned
yes
Time added
2013-08-04 16:47:03

Description

Wenn der gesamten Postmoderne-Debatte in der Organisationsforschung eine gemeinsame Einsicht zugeschrieben werden kann, dann liegt diese paradoxerweise darin, auf den zentralen Stellenwert verwiesen zu haben, den die Bürokratievorstellung für die Organisationstheorie noch immer hat. Die Organisationsforschung ist in diesem Sinne nach wie vor eine moderne Wissenschaft, die sich innerhalb moderner Differenzen (Kontrolle/Autonomie, Struktur/Prozess, Formalität/Informalität etc.) bewegt. Was das postmoderne Denken jedoch leisten kann, ist, dieser Wissenschaft einen neuen Rahmen und damit eine neue Perspektive zu geben, indem grundlegende Unterscheidungen der Organisationstheorie als Differenzen sichtbar, explizierbar und damit der Reflexion wie der Kritik zugänglich gemacht werden. »Organisation und Differenz« ist der Versuch, einen solchen Rahmen für die Organisationsforschung zu erschließen. Ausgangspunkt ist die Suche nach einem "Abstandsbewusstsein" der Postmoderne hinsichtlich ihrer Spielarten in Ästhetik, Philosophie und Gesellschaft. Schwerpunkt bildet dabei die Auseinandersetzung mit den Arbeiten von Lyotard, Habermas, Foucault, Derrida und Luhmann. Auf dieser Grundlage wird der organisationstheoretische Diskurs der Postmoderne rekonstruiert, systematisiert und in Hinblick auf die Themenfelder postmoderner Organisationsformen, dekonstruktiver, diskursanalytischer und ästhetisch-narrativer Ansätze diskutiert und einer substantiellen Kritik unterzogen.

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