Byzantinische Epigramme in inschriftlicher Überlieferung. Band 3/I. Byzantinische Epigramme auf Stein nebst Addenda zu den Bänden 1 und 2
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In Byzanz wurde das Genre Epigramm besonders geschätzt. Viele der byzantinischen Epigramme sind bis heute 'in situ' als Inschriften erhalten. Ihre Aufarbeitung zum Ziel setzt sich das auf vier Bände angelegte Projekt 'Byzantinische Epigramme in inschriftlicher Überlieferung'. Aus dem im Rahmen des Projekts definierten Untersuchungszeitraum (600 n. Chr. – 1500 n. Chr.) sind mehr als 300 aus Stein gearbeitete Epigramme überliefert, die im vorliegenden dritten Band behandelt werden. In der ausführlichen Einleitung sowie im gesamten Band wird auf die Bedeutung von metrischen Steininschriften für die byzantinische Kulturgeschichte hingewiesen. Auf Basis der Überlieferung können Steinepigramme in zwei große Gruppen unterteilt werden, nämlich Stifter- und Grabepigramme. Hier wie dort dienten Verse nicht nur der Information über den Akt der Stiftung oder den Tod, sondern waren auch ein Mittel der Selbstrepräsentation der Stifter und der Verstorbenen, d. h. vor allem des Kaisers und der Aristokratie. Der Hauptteil der Arbeit ist der kritischen Edition der mehr als 300 Epigramme, deren deutscher Übersetzung und dem philologisch-sprachlichen sowie historisch-realienkundlichen Kommentar gewidmet; auch auf paläographische Fragen hinsichtlich der zeitlichen Einordnung der Epigramme wird eingegangen. Zur Veranschaulichung sind fast alle behandelten Epigramme auch bildlich in einem Tafelteil (in Farbe und Schwarzweiß) dokumentiert. Auch im vorliegenden dritten Band der Reihe wird auf die Omnipräsenz inschriftlicher Epigramme in Byzanz hingewiesen und die lang unterschätzte Bedeutung von Inschriften für die byzantinische Kultur unterstrichen. TEIL I A. ABBILDUNGSVERZEICHNIS UND ABBILDUNGSNACHWEIS 7 B. VORWORT 13 C. SIGLEN- UND ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 15 D. EINLEITUNG 51 I. Allgemeines 51 II. Aufbau der vorliegenden Studie 53 III. Kategorisierung 55 1. Stifterepigramme auf Stein 55 a) Befestigungsanlagen 56 b) Kirchen und Klosteranlagen 59 2. Grabepigramme auf Stein 64 3. Sonstige Steinepigramme 69 IV. Technik der Anbringung von auf Stein überlieferten Epigrammen – Anmerkungen zur Inschriftenpaläographie 73 1. Allgemeines 73 2. Graveure, Steinmetze und Werkstätten 74 3. Akzentuierung 75 4. Die Verwendung von Majuskel und Minuskel 76 5. Weitere Bemerkungen zu Buchstabenformen 77 6. Linien 79 7. Anpassung des Epigrammtextes an den vorhandenen Platz 80 8. Interpunktionszeichen und Markierungen 81 V. Metrik 83 1. Zwölfsilber 84 2. Hexameter und elegische Disticha 88 3. Fünfzehnsilber 89 VI. Sprache 90 VII. Zu den Autoren der auf Stein überlieferten Epigramme 94 VIII. Datierung in Steinepigrammen 97 IX. Interaktion von Wort, Bild und Betrachter 100 X. Addenda 103 1. Epigramme auf Fresken und Mosaiken 103 2. Epigramme auf Ikonen und Objekten der Kleinkunst 104 E. BYZANTINISCHE EPIGRAMME AUF STEIN 105 Albanien (Nr. AL1–AL3) 107 Bulgarien (Nr. BG1–BG6) 115 Former Yugoslav Republic of Macedonia (Nr. FY1–FY2) 131 Griechenland (Nr. GR1–GR131) 135 Italien (Nr. IT1–IT36) 405 Niederlande (Nr. NL1) 507 Syrien (Nr. SY1) 509 Türkei (Nr. TR1–TR121) 513 Ukraine (Nr. UK1–UK4) 749 Vereinigte Staaten von Amerika (Nr. US1) 757 Zypern (Nr. ZY1–ZY2) 761
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