GERMAN

Öffentlichkeit und Bürgergesellschaft: Friedrich Schleiermachers politische Wirksamkeit. Schleiermacher-Studien. Band 1

Book information

Publisher
de Gruyter
Year
2004
ISBN
3110175797, 9783110175790
Language
german
Format
PDF
Filesize
107 MB (112658485 bytes)
Series
Arbeiten zur Kirchengeschichte, 85/1+2; 85
Edition
Reprint 2015
Pages
1209\1212
Time added
2023-02-01 09:10:11

Description

This study deals with Schleiermacher's political activity during all phases of his life and work. Using a broad range of sources, some of them new, it examines his political sermons, his activity in educational and university politics, his theoretical notions of the state, his collaboration in political journalistic activity within the Prussian Reform Party (Der Preußische Correspondent) and his judgement on Judaism and Jewish culture. Schleiermacher presents himself as a programmatic supporter of a liberal civil society formed by citizens. 11709_9783110175790_1_Bookblock Einleitung 1. Schleiermacher als politischer Publizist 2. Öffentlichkeit und Bürgergesellschaft. Die Zielsetzung von Schleiermachers politischem Engagement 3. Zum Aufbau der Untersuchung 4. Zur Materiallage 5. Zur Forschungsgeschichte Erster Teil Die geschichtlichen Rahmenbedingungen von Schleiermachers politischem Engagement 1. Der Weg zur napoleonischen Herrschaft 2. Napoleons Herrschaft über Europa 3. Aufbruch und Selbstbefreiung. Die Erhebung in Preußen 4. Die deutsche Nationalbewegung und die preußische Reformpartei 4.1. Nationalbewußtsein und Reformpolitik 4.2. Die Protagonisten der Reformpolitik in Preußen 4.3. Grundzüge der preußischen Reformpolitik Zweiter Teil Das politische Engagement Schleiermachers bis zum Ende der Hallenser Zeit (Dezember 1807) 1. Zur Biographie Schleiermachers 2. Politische Motive in den frühen Schriften 2.1. Die frühen Predigten 2.2. „Über den Werth des Lebens“ 2.3. Das Geselligkeitsideal 2.4. Politische Themen in den Schriften der Zeit um 1800 3. Schleiermacher und die Französische Revolution 3.1. Das Thema „Schleiermacher und die Französische Revolution“ in der Forschungsgeschichte 3.2. Revolutionserfahrung und politisches Denken 3.3. Zur theoretischen Auseinandersetzung mit der Revolution 4. Die Jahre des Lehramtes an der Universität Halle 4.1. Schleiermachers Stellung an der Universität 4.2. Erste Reaktionen auf die militärische Niederlage 4.3. Eine Petition an den Kaiser 4.4. Preußen, Deutschland und Europa - Briefliche Zeugnisse 4.5. Politische Themen in Schriften der Hallenser Zeit 4.6. „Gelegentliche Gedanken über Universitäten in deutschem Sinn“ 5. Die Predigten während der Hallenser Zeit 5.1. Die äußere Situation 5.2. Die Predigt als politisches Instrument 5.3. Das Ende der Hallenser Tätigkeit und der Übergang nach Berlin Dritter Teil Konspiration, politische Predigt, Bildungspolitik, Staatslehre. Die Berliner Zeit von 1808 bis 1812 1. Schleiermacher und die antifranzösische Konspiration 1.1. Entstehung und Zielsetzung der konspirativen Vereinigungen, besonders des „Sittlich-wissenschaftlichen Vereins“ (Der Tugendbund) 1.2. Schleiermacher in geheimer Mission 1.3. Geheimpost: Die brieflichen Nachrichten aus Königsberg 1.4. Das Scheitern 1.5. Nachwirkungen. Schleiermachers Entwurf einer protestantischen Kirchenverfassung 2. Auf dem Weg zum „patriotischen Prediger“. Die Predigten der Berliner Jahre bis 1812 2.1. Berlin als Wirkungsstätte 2.2. Schleiermachers Stellung als Berliner Prediger 2.3. Der politische Prediger 3. Die Wirksamkeit als Bildungs- und Wissenschaftspolitiker 3.1. Direktor der Wissenschaftlichen Deputation 3.2. Mitglied der Unterrichtsabteilung des Departements für Kultus und öffentlichen Unterricht 3.3. Schleiermachers Anteil an der Universitätsgründung 4. Erste Ansätze zu einer politischen Theorie 4.1. Frühe Vorarbeiten zur Staatstheorie 4.2. Zur Vertragslehre 4.3. Die Anfänge der staatstheoretischen Konzeption 4.4. Die Vorträge zur Theorie des Staates von 1808/09 5. Schleiermachers Einschätzung der politischen Situation in den Jahren 1810 bis 1812 und seine Rolle in den Plänen des Freiherrn vom Stein Vierter Teil Das Jahr 1813 1. Die persönliche Situation in den ersten Monaten des Jahres 2. Die Predigten von 1813 2.1. Die Predigt als politische Stellungnahme 2.2. Die Predigt vom 28. März 1813 3. „Ein wahres deutsches Kaiserthumu. Das politische Bekenntnis vom Juni 1813 Fünfter Teil Schleiermacher als politischer Publizist: Die Herausgabe des „Preußischen Correspondenten“ 1. Pressefreiheit und Zensur. Zur Situation des Zeitungswesens in Preußen 1813 2. „Der Preußische Correspondent“. Vorgeschichte, Gründung und erste Herausgeber (1812/13) 2.1. Der mißlungene Gründungs versuch im Winter 1812/13 2.2. Georg Andreas Reimer, Schleiermachers Verleger und politischer Weggefährte 2.3. Die Anfänge des „Preußischen Correspondenten“ und sein Erscheinungsbild 2.4. Die Redakteure Niebuhr und Goeschen 3. Die Voraussetzungen: Redaktion, Verlag und Mitarbeiterschaft des „Preußischen Correspondenten“ 4. Schleiermacher als Redakteur 4.1. Die Übernahme der Redaktion 4.2. Schleiermachers Anteil an den von ihm redigierten Ausgaben 5. Waffenstillstand und Kriegserwartung. Grundzüge von Schleiermachers publizistischer Wirksamkeit 5.1. Der Waffenstillstand 5.2. Die Fortsetzung des Krieges als Ziel von Schleiermachers publizistischer Arbeit 6. Ausgewählte Themen 6.1. Die Errichtung von Landwehr und Landsturm 6.2. Der Überfall auf das Lützowsche Freikorps 6.3. General Moreau 7. Erste Konflikte mit der Zensurbehörde 8. Krieg und Frieden. Der Vorwurf des Hochverrates gegen Schleiermacher 8.1. Behördliche Reaktionen auf den Artikel vom 14. Juli 1813 8.2. Schleiermachers Rechtfertigungsschrift vom 27. Juli 1813 8.3. Der „Preußische Correspondent“ im August und September 9. Das Nachspiel: Die Oktober-Untersuchungen 10. Ausblick auf die weitere Geschichte des „Preußischen Correspondenten“ 11. Schleiermacher als politischer Publizist im Kontext seiner Zeit. Ein Fazit 11709_9783110175790_2_Bookblock Sechster Teil Die Ausarbeitung der Staatstheorie in den Jahren seit 1813 1. Schleiermachers Einschätzung der politischen Situation anhand brieflicher Zeugnisse aus den Jahren 1813 bis 1818 1.1. „Ich sehe überall, daß man die Zukunft verdirbt.“ Zur Situation in den Jahren 1813 und 1814 1.2. Synodalverfassung und „bürgerliche Versammlungen“. Die politische Dimension von Schleiermachers kirchenpolitischem Engagement 1.3. Kritik an König und Regierung 2. Die staatstheoretische Konzeption im Krisenzeitraum 1812/13 2.1. Zur Vorlesung des Sommersemesters 1813 2.2. Die Vorlesung zur Philosophischen Ethik von 1812/13 3. Die Staatstheorie anhand der Akademievorträge von 1814 3.1. Wissenschaftspolitik. Schleiermacher als Akademiereformer 3.2. Die Staatstheorie als Thema der Akademievorträge 3.3. Staatsform und Zwei-Gewalten-Theorie 3.4. „Natur und Geist“, „Leib und Seele“. Zur Herrschaftsmetaphorik bei Schleiermacher 3.5. Staatsbürgerschaft und Monarchie 3.6. Nationalstaat und Weltstaat 3.7. Staatsverwaltung und Staats Verteidigung 3.8. Schleiermachers Theorie vom Staat. Ein Fazit 4. Schleiermacher und die Kontroverse um den „Tugendbund“. Die Auseinandersetzung mit Theodor Anton Heinrich Schmalz (1815) 4.1. Schleiermacher und Schmalz 4.2. Der durch Schmalz ausgelöste „Tugendbund-Streit“ 4.3. Schleiermachers Sendschrift gegen Schmalz 4.4. Zum historischen Ort von Schleiermachers Verteidigungsschrift 5. Die Politikvorlesungen von 1817 und 1817/18 5.1. Die äußeren Umstände der Vorlesungen 5.2. Aufbau und Konzeption der Politikvorlesungen 5.3. Zur Verfassungsthematik 6. Die Predigten: Schleiermachers Beitrag zur nationalprotestantischen Erinnerungskultur Siebenter Teil Schleiermacher und die Demagogenverfolgung 1. Die Veranlassung der Ermittlungen 2. Die Ermittlungen gegen Schleiermacher in der ersten Phase der Demagogenverfolgung (1819/20) 3. Das Vorgehen gegen Schleiermacher in den Jahren 1822 und 1823 3.1. Die Kamptzsche Ausarbeitung von Ende 1821 3.2. Die Rolle des Kultusministers Altenstein 3.3. Weitere Verfahrensschritte und Schuckmanns Votum vom Juni 1822 3.4. „Ich heiße Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher“. Die Vernehmungen vom Januar 1823 3.5. Schleiermachers Rechtfertigungsschrift vom 26. Januar 1823 3.6. Der Bericht der Minister Altenstein und Schuckmann 3.7. Schleiermachers Petition an den König und die Entscheidung 4. „Das Ritterthum des braven Mannes“. Die Ordensverleihung vom Januar 1831 5. Nachwirkungen Achter Teil Das Spätstadium von Schleiermachers Staatstheorie 1. Kirche und Öffentlichkeit. Politische Äußerungen in den späten Predigten 2. Späte Akademieabhandlungen zur staatstheoretischen Thematik 3. Die Staatslehrevorlesungen von 1829 und 1833 3.1. Zum historischen Ort der Vorlesung von 1829 3.2. Die Staatsverwaltung 3.3. Die Staatsverteidigung. Kriegsführung und internationale Friedensordnung 4. Die Konkretisierung: Der Staat als Thema der „Christlichen Sittenlehre“ 4.1. Konzeption und Aufbau der Christlichen Sittenlehre 4.2. Der Staat als Thema der Christlichen Sittenlehre 4.3. „Die bürgerliche Tugend des Christen“ Neunter Teil Schleiermacher und das Judentum 1. Zur gegenwärtigen Einschätzung 2. Die Kontroverse von 1799 um die Emanzipationsproblematik 2.1. Die Vorgaben 2.2. Schleiermachers Stellungnahme 3. Juden im persönlichen Umfeld Schleiermachers 3.1. „Die sehr gebildeten jüdischen Frauen“ 3.2. Der Fall Brogi 4. Schleiermachers kritische Sicht der jüdischen Religion 4.1. Die christologische Theorie 4.2. Judentum und Christentum - „Alter Bund“ und „Neuer Bund“ 4.3. Altes Testament und Neues Testament 4.4. Das Verhältnis von Judentum und Christentum als Predigtthema 5. Judenemanzipation und protestantische Theologie. Ein Fazit Zehnter Teil „Die Oeffentlichkeit des Lebens“. Schleiermacher als Programmatiker einer liberalen Staatsbürgergesellschaft 1. Öffentliche Meinungsbildung 2. „Volk“ und „Nation“ als Leitbegriffe der politischen Theorie 3. Das Napoleon-Bild 4. Öffentlichkeit und Bürgergesellschaft Anhang Behördliche Akten und weitere Dokumente zum „Preußischen Correspondenten“ 1812/13 Verzeichnis der archivalischen Quellen und der Literatur Personenregister Bibelstellen

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