GERMAN

Das »Wunderhorn« und die Heidelberger Romantik: Mündlichkeit, Schriftlichkeit, Performanz: Heidelberger Kolloquium der Internationalen Arnim-Gesellschaft

Book information

Publisher
de Gruyter
Year
2005
ISBN
9783110915495, 9783484108660
Language
german
Format
PDF
Filesize
8 MB (8554620 bytes)
Series
Schriften der Internationalen Arnim-Gesellschaft; 5
Pages
305\308
Library
degruyter.com
Time added
2023-07-20 22:46:22

Description

The fifth colloquium of the International Arnim Society in Heidelberg (2004) revolved around the imminent 200th anniversary of the publication of »Des Knaben Wunderhorn« in 2006. For Heidelberg romanticism and for Volkspoesie in general, issues concerned with performance, the relationship between the oral and the written, citation, and intertextuality have always been central concerns. Alongside other works by Arnim and the Heidelberg romantics discussed here, Arnim and Brentano's »Des Knaben Wunderhorn« is an especially grateful subject for the discussion of these issues. Goethe himself stressed the performative aspect: »By right, this little book should be found in every house where fresh-minded people live, on the window-sill, under the mirror, or wherever hymn-books and cook-books normally lie, to be opened whenever the mood (good or bad) should take us, and we are in search of something like-minded or stimulating.« Vorwort DIE QUELLEN: SIMULIERTE MÜNDLICHKEIT AUF BLÄTTERN VON LUMPEN »Des Knaben Wunderhorn« – eine romantische Liedersammlung: Produktion – Distribution – Rezeption Zur Entstehung der romantischen Liedersammlung aus der Verseinlage im Roman der Jahrhundertwende 1800: »Des Knaben Wunderhorn« als Beispiel ›Fliegende Blätter‹: Eine »Wunderhorn«-Quellengruppe zwischen Literalität und simulierter Oralität »Des Knaben Wunderhorn« im Kontext der Anthologien des 19. Jahrhunderts LITERARISCHES STUDENTEN-LEBEN – RHETORISCHE PERFORMANZ Eichendorff und der »Eleusische Bund« in Heidelberg Achim von Arnim und die »Heidelbergischen Jahrbücher der Literatur« Nach dem Krieg: Für Versöhnung im Alten Europa – Achim von Arnims Erzählung »Seltsames Begegnen und Wiedersehen« UNIVERSALPOESIE ALS VIELSTIMMIGKEIT – INTERTEXTUALITÄT DES GESAMTKUNSTWERKS Ludwig Tiecks »Kaiser Octavianus« als romantisches Gesamtkunstwerk »Des Knaben Wunderhorn« und Arnims »Die Päpstin Johanna« Auftritte: Inszenierte Dramatik in Prosa (»Melück Maria Blainville«, »Don Juan«, »Massimilia Doni«) »Wie soll ich mich gebährden, was soll ich sprechen?« Die sprachlichen Gestaltungsprinzipien Arnims im Drama am Beispiel der »Schaubühne« PERFORMANZ UND/ODER SELBSTREFERENTIALITÄT Das »Wunderhorn« im Licht von Arnims Kunstprogramm und Poesieverständnis »grellste Verkettungen von Altem und Neuem«: Die Präsenz der Stimme und das Archiv der Schrift bei Achim von Arnim Poesie für das Ohr – Tönende versus gelesene Dichtung: Zur Geschichte eines Strukturproblems von Klopstock bis Wagner »keineswegs unmittelbar und augenblicklich aus dem Boden entsprungen«: Goethes »Wunderhorn«-Rezeption und sein Konzept des Naturpoeten und der Improvisation Die legitimatorische Inszenierung von ›Volkspoesie‹ in Achim von Arnims »Scherzendem Gemisch von der Nachahmung des Heiligen« Cultural Transfer as Performance: Achim von Arnim and Mme de Staël Literaturverzeichnis Register Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger

Similar books

Die Kunst, alle animalischen und vegetabilischen Substanzen, nähmlich alle Gattungen Fleisch, Geflügel, Wildpret, Fische, Zugemüse, Küchen- und Arzneygewächse, Früchte, Sulzen, Säfte; ferner Bier, schon zum Genusse völlig bereiteten Kaffeh, Thee u.s.w., in voller Frische, Schmackhaftigkeit und eigenthümlicher Würze mehrere Jahre zu erhalten : eine der nützlichsten Erfindungen von H. Appert in Paris, die nicht allein für die kleinste Haushaltung ohne allen Kostenaufwand anwendbar, und deßwegen ein unentbehrlicher, noch nie gegebener Anhang zu allen Koch- und Wirthschaftsbüchern ist, sondern auch die größten nur denkbaren Vortheile für Hospitäler, Armeen, Flotten etc. etc. gewährt, und wegen ihrer Gemeinnützigkeit von der französischen Regierung mit 12.000 Franken belohnt wurde

Die Kunst, alle animalischen und vegetabilischen Substanzen, nähmlich alle Gattungen Fleisch, Geflügel, Wildpret, Fische, Zugemüse, Küchen- und Arzneygewächse, Früchte, Sulzen, Säfte; ferner Bier, schon zum Genusse völlig bereiteten Kaffeh, Thee u.s.w., in voller Frische, Schmackhaftigkeit und eigenthümlicher Würze mehrere Jahre zu erhalten : eine der nützlichsten Erfindungen von H. Appert in Paris, die nicht allein für die kleinste Haushaltung ohne allen Kostenaufwand anwendbar, und deßwegen ein unentbehrlicher, noch nie gegebener Anhang zu allen Koch- und Wirthschaftsbüchern ist, sondern auch die größten nur denkbaren Vortheile für Hospitäler, Armeen, Flotten etc. etc. gewährt, und wegen ihrer Gemeinnützigkeit von der französischen Regierung mit 12.000 Franken belohnt wurde

1832 · PDF

Geschichte des Rechtsstreits zwischen der ältern und jüngern Linie des Fürstenhauses Anhalt-Bernburg. Band 3, Abteilung 1 Commentar zu den Gründen des, den Beytritt der vertretenen Streitgenossen, zu der von den unvertretenen erhobenen Nichtigskeitsquerel, abweisenden ersten Instanzurtheils vom 25sten November 1820: Fortgesetze Betrachtungen über die Natur einer prozessualischen Streitgenossenschaft, und über die Untheilbarkeit eines Verfahrens und Urtheils, den der Untheilbarkeit der Thatsachen und des Streitgegenstandes

Geschichte des Rechtsstreits zwischen der ältern und jüngern Linie des Fürstenhauses Anhalt-Bernburg. Band 3, Abteilung 1 Commentar zu den Gründen des, den Beytritt der vertretenen Streitgenossen, zu der von den unvertretenen erhobenen Nichtigskeitsquerel, abweisenden ersten Instanzurtheils vom 25sten November 1820: Fortgesetze Betrachtungen über die Natur einer prozessualischen Streitgenossenschaft, und über die Untheilbarkeit eines Verfahrens und Urtheils, den der Untheilbarkeit der Thatsachen und des Streitgegenstandes

1822 · PDF

Oeconomia. Oder Haußbuch : Zum Calendario Oeconomico & perpetuo gehörig. 1 Darinnen begriffen vnnd außführlichen erkleret ist, Wie ein Hauswirth, nach dem ihn Gott der Allmechtige gesegnet, ferner seine Nahrung nechst Gott anstellen sol, auch fruchtbarlichen geniessen vnd gebrauchen : Alldieweil in solchem angezeigt wird, wie ein Haußwirth erstlich sein Gesinde wol regieren sol, hernach, von allerley sachen zur Haußhaltung gehörig, Als von Brawen, Backen, Bleichen, Weinbergern, Gärten, Höltzung, Ackerbaw, Viehzucht, Jagten, Fisch vnd Vogelfang, Endlich von einer Haußartzney oder Haußapotecken vor den gemeinen Man.

Oeconomia. Oder Haußbuch : Zum Calendario Oeconomico & perpetuo gehörig. 1 Darinnen begriffen vnnd außführlichen erkleret ist, Wie ein Hauswirth, nach dem ihn Gott der Allmechtige gesegnet, ferner seine Nahrung nechst Gott anstellen sol, auch fruchtbarlichen geniessen vnd gebrauchen : Alldieweil in solchem angezeigt wird, wie ein Haußwirth erstlich sein Gesinde wol regieren sol, hernach, von allerley sachen zur Haußhaltung gehörig, Als von Brawen, Backen, Bleichen, Weinbergern, Gärten, Höltzung, Ackerbaw, Viehzucht, Jagten, Fisch vnd Vogelfang, Endlich von einer Haußartzney oder Haußapotecken vor den gemeinen Man.

1600 · PDF