Geld, Kredit und Währung
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Spätestens seit der Finanzmarktkrise besteht ein starkes Interesse, die komplexen Zusammenhänge auf den Geld-, Kapital- und Kreditmärkten sowie den Einfluss der jeweiligen Wechselkurssysteme zu verstehen. Diesem Wunsch trägt dieses Lehrbuch Rechnung. Dabei spielen im ersten Teil der Monografie die wechselseitigen Beziehungen der einzelnen Finanzmarktakteure und deren Einfluss auf die Erreichbarkeit der Zielsetzungen der Zentralbank eines Landes bzw. eines Währungsraumes eine Rolle. Darüber hinaus wird anhand einer Vielzahl von Fallstudien im Rahmen des sog. Mundell-Fleming Modells analysiert, welche Rolle Wechselkurssysteme auf die konjunkturelle Entwicklung von Volkswirtschaften haben. Zentrales Thema ist allerdings die Bewertung des Instrumentariums und der Strategie der Europäischen Zentralbank. Deshalb arbeitet der Verfasser differenziert die Kernmerkmale dieser Zielsetzung heraus und analysiert Alternativkonzeptionen. In diesem Zusammenhang stellt der Autor die derzeitige Notenbankpolitik der Amerikaner und der Bank of England dar. Darüber hinaus basiert seine Analyse auch auf der Evaluierung theoretischer Konzepte, die insbesondere auf nicht vorhersehbare Veränderungen volkswirtschaftlicher Parameter effizienter reagieren können als die aktuelle Geldpolitik. Vorwort Symbolverzeichnis 1 Geld 1.1 Geldmengenaggregate 1.1.1 Die Zentralbankgeldmenge B 1.1.2 Die Kaufkraft relevante Liquidität M 1.2 Der Zusammenhang zwischen M1 und B 1.3 Übungen 1.4 Struktur des Finanzmarktes 2 Kreditmarkttheorie von Brunner und Meltzer 2.1 Kritik am Geldschöpfungsmultiplikator 2.2 Bestimmungsfaktoren des Kreditangebots Ks 2.3 Bestimmungsfaktoren der Kreditnachfrage Kd 2.4 Geldangebot und Veränderungen auf dem Kreditmarkt 2.5 Übungen 2.6 Bestimmungsfaktoren der Geldnachfrage 2.6.1 Das Transaktions- und Vorsichtskassenhaltungsmotiv 2.6.2 Das Spekulationskassenhaltungsmotiv 2.6.2.1 Zusammenhang zwischen der Nachfrage nach festverzinslichen Wertpapieren, Börsenwert und Effektivverzinsung 2.6.2.2 Der Bereich der Liquiditätsfalle 2.6.2.3 Der Bereich der Investitionsfalle 3 Herleitung des IS-LM Modells 3.1 Herleitung der IS-Funktion 3.1.1 Grafische Herleitung der IS-Funktion 3.1.2 Analytische Herleitung der IS-Funktion 3.2 Herleitung der LM-Funktion 3.2.1 Grafische Herleitung der LM-Funktion 3.2.2 Analytische Herleitung der LM-Funktion 4 Konjunkturelle Effekte einer expansiven Geld- und Fiskalpolitik in einer geschlossenen Volkswirtschaft 4.1 Expansive Fiskalpolitik im IS-LM Modell außerhalb der Investitionsund Liquiditätsfalle 4.2 Expansive Fiskalpolitik im IS-LM Modell innerhalb der Investitionsfalle 4.2.1 Analytische Herleitung des Staatsausgabenmultiplikators (dG>0) 4.2.2 Analytische Herleitung des Transferausgabenmultiplikators (dTr > 0) 4.2.3 Analytische Herleitung des Steuersatzmultiplikators (dt < 0) 4.3 Expansive Fiskalpolitik im IS-LM Modell innerhalb der Liquiditätsfalle 4.4 Expansive Geldpolitik im IS-LM Modell (Normalfall) 4.5 Expansive Geldpolitik im IS-LM Modell innerhalb der Liquiditätsfalle 4.6 Expansive Geldpolitik im IS-LM Modell innerhalb der Investitionsfalle 5 Konjunkturelle Effekte einer expansiven Geld- und Fiskalpolitik in einer offenen Volkswirtschaft 5.1 Herleitung der BP-Funktion 5.1.1 Aufbau der Zahlungsbilanz 5.1.1.1 Leistungsbilanz 5.1.1.2 Bilanz der Vermögensübertragungen 5.1.1.3 Kapitalverkehrsbilanz 5.1.1.4 Saldo der statistisch nicht weiter aufgliederbaren Transaktionen (= Restposten) 5.1.2 Analytische Herleitung der BP-Funktion 5.1.3 Grafische Herleitung der BP-Funktion 5.1.4 BP-Funktion in einer kleinen offenen Volkswirtschaft 5.2 Geldpolitische Handlungsoptionen einer kl. offenen Volkswirtschaft 5.2.1 Festes Wechselkurssystem 5.2.2 Flexibles Wechselkurssystem 5.3 Fiskalpolitische Handlungsoptionen einer kl. offenen Volkswirtschaft 5.3.1 Festes Wechselkurssystem 5.3.2 Flexibles Wechselkurssystem 5.4 Veränderung der Kapitalmarktbedingungen 5.5 Fallstudien zum Mundell-Fleming Modell 6 Inflationsarten 6.1 Nicht monetäre Inflationsursachen 6.1.1 Nachfragesogursachen 6.1.1.1 Die einzelnen Komponenten 6.1.1.2 Nachfragesog und Inflation im Konjunkturverlauf 6.1.2 Angebotsdruckinflation 6.1.3 Übungen 7 Wirkungen von Inflation 7.1 Allokationseffekte 7.2 Redistributionseffekte 7.3 Beeinträchtigung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit 8 Deflation und gefühlte Inflation 8.1 Ursachen von Deflation 8.2 Das Konzept der gefühlten Inflation 8.2.1 Methode des Statistischen Bundesamtes zur Berechnung der Inflation 8.2.2 Berechnungsmethode der gefühlten Inflation nach Brachinger 8.2.3 Fallstudie 9 Alternative Notenbankstrategien 9.1 Die Europäische Zentralbank 9.1.1 Organisatorischer Aufbau 9.1.2 Instrumentarium 9.1.2.1 Der Instrumentenkatalog der EZB 9.1.2.1.1 Offenmarktgeschäfte 9.1.2.1.2 Einlagen- und Spitzenrefinanzierungsfazilitäten (Kreditfazilitäten) 9.1.2.1.3 Mindestreservepolitik 9.1.2.1.4 Übungsaufgabe zum Instrumentarium der EZB 9.1.3 Die Geldmengenstrategie der Europäischen Zentralbank 9.1.4 Die potenzialorientierte Geldmengensteuerung der EZB 9.1.5 Kritik an der Geldmengensteuerung der EZB 9.2 Kompatibilität der operativen Zielebene mit dem Zwischenziel einer Notenbank 9.2.1 Vereinbarkeit der Zinsbasissteuerung mit dem Geldmengenziel bei einem positiven Kreditangebotsschock 9.2.2 Vereinbarkeit der Geldbasissteuerung mit dem Geldmengenziel bei einem positiven Kreditangebotsschock 9.2.3 Vereinbarkeit der Zinsbasissteuerung mit dem Geldmengenziel bei einem negativen Kreditnachfrageschock 9.2.4 Vereinbarkeit der Geldbasissteuerung mit dem Geldmengenziel bei einem negativen Kreditnachfrageschock 9.2.5 Vereinbarkeit der Zinsbasissteuerung mit dem Geldmengenziel bei einem positiven Kreditnachfrageschock 9.2.6 Vereinbarkeit der Geldbasissteuerung mit dem Geldmengenziel bei einem positiven Kreditnachfrageschock 9.3 Kompatibilität des Zwischenziels mit dem Hauptziel einer Notenbank 9.3.1 Vereinbarkeit des Geldmengenziels mit dem Inflationsziel bei einem unvorhersehbaren Konjunktureinbruch (= negativer Nachfrageschock auf dem Gütermarkt) 9.3.1.1 Die Geldmengensteuerung auf Zwischenzielebene 9.3.1.2 Die Kapitalmarktzinssteuerung auf Zwischenzielebene 9.3.2 Vereinbarkeit des Geldmengenziels mit dem Inflationsziel bei einem unvorhersehbaren Rückgang der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes 9.3.2.1 Die Geldmengensteuerung auf Zwischenzielebene 9.3.2.2 Die Kapitalmarktzinssteuerung auf Zwischenzielebene 9.3.2.3 Fallstudie 9.4 Taylorregel 9.4.1 Allgemeine Darstellung 9.4.2 Kritik an der Taylor-Regel 9.4.3 Fallstudie zum Taylor-Zins 9.5 Orientierung am nominellen BIP 9.5.1 Allgemeine Darstellung 9.5.2 Kritik an der nominellen BIP-Strategie 9.5.3 Übungen 9.6 Inflation-Targeting 9.7 Notenbankstrategie der Fed Stichwort- und Personenverzeichnis
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