Demokratisierung nach Auschwitz. Eine Geschichte der westdeutschen Sozialwissenschaften in der Nachkriegszeit
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Umschlag Titel Impressum Inhalt Vorwort Einleitung: Sozialwissenschaften in Westdeutschland nach 1945: Verschwiegenheit – Kooperation – Konflikt A. Die westlichen Sozialwissenschaften im frühen Kalten Krieg 1. Die Sozialwissenschaften im nachkriegszeitlichen Westdeutschland 1.1. Die »Stunde Null« der Sozialwissenschaften 1.2. Das soziale Feld der Sozialwissenschaften in Westdeutschland nach 1945 1.3. Rückkehrer und Dabeigewesene: Die Akteursgruppen um Horkheimer und Schelsky 2. Der Aufstieg der Sozialwissenschaften als »Demokratisierungswissenschaften« nach 1945 2.1. Die Etablierung der Sozialwissenschaften in Westdeutschland durch Kooperationen 2.2. Sozialwissenschaftler als Produzenten von Demokratisierungswissen 2.3. Fragmentierungen sozialwissenschaftlichen Erkennens in der Nachkriegszeit 3. Rekonfigurationen: Netzwerke, Übersetzung und Zirkulation sozialwissenschaftlichen Wissens im frühen Kalten Krieg 3.1. Denkstile, Idiome, Übersetzungen 3.2. Allianzen und Institutionalisierungen 3.3. Produktion und Zirkulation sozialwissenschaftlichen Wissens 4. Das Quellenkorpus B. Wandel und Neukonstitution der deutschen Sozialwissenschaften (1931–1957) 5. Transatlantische Übersetzungen und ihre Grenzen: Das IfS von 1931 bis 1949 5.1. Die Herausbildung von Denkstil und Idiom des Denkkollektivs um Horkheimer in Frankfurt 5.2. Ein neuer deutsch-amerikanischer Denkstil 6. Bildung und Aufspaltung des Leipziger soziologischen Denkstils (1931–1949) 6.1. Der Leipziger soziologische Denkstil und seine Bedeutung für Helmut Schelskys wissenschaftlich-politisches Denken 6.2. Die Neukonfiguration von Schelskys sozialwissenschaftlichem Denken nach 1945 7. Sozialwissenschaften und Demokratisierung: Empirische Sozialforschung, Orientierungswissen und Erziehungspolitik 7.1. Frankfurt am Main 7.2. Hamburg 7.3. Ausgangslage um 1950 7.4. Neue und alte Allianzen: Kooperationsverhältnisse – Konkurrenzlagen – Konfliktpotenziale 8. Die sozialempirische Wissensebene: Experimentelle Praxis in Nachkriegsdeutschland 8.1. Das »Gruppenexperiment« des IfS: Demokratisierung durch kritische Sozialforschung (1950 /51) 8.2. Helmut Schelskys sozialempirische Analysen sozialen Wandels 9. Orientierungswissen: Philosophisch-soziologische Gesellschaftskritik, Institutionen- und Techniksoziologie 9.1. Ich-Stärke und Nonkonformismus gegen totalitäre Barbarei 9.2. Von der »nivellierten Mittelstandsgesellschaft« zur »wissenschaftlichen Zivilisation« 10. Die erziehungspolitische Wissensebene: Der kritisch-autonome Intellektuelle gegen die Funktionselite 10.1. Gesellschaftskritische Individuen für Politik und Verwaltung 10.2. Die Erziehung zum Wirklichkeitsbewusstsein und die Ausbildung der zukünftigen Verwaltungselite C. Das Erstarken von Theorie und Erziehungspolitik in den Sozialwissenschaften und die Latenz der NS-Vergangenheit (1957–1961) 11. Das Auseinanderbrechen der Allianzen: Die epistemischen Transformationen in den Sozialwissenschaften Ende der 1950er Jahre 11.1. Ein Treffen in Frankfurt am Main am 1. März 1957 11.2. Schelskys Ortsbestimmung der deutschen Soziologie 1959 12. Zweierlei Vergangenheitsbewältigung: Kritik und Ignoranz 12.1. Auschwitz als Angelpunkt demokratischer Erziehung 12.2. Technischer Sachzwang und Bildungsreform 13. Der »Positivismusstreit«: Die westdeutschen Sozialwissenschaften zwischen Emanzipation und Reprovinzialisierung 13.1. Poppers Thesen 13.2 Adornos Erwiderung 13.3 Emanzipation oder Reprovinzialisierung? D. Schlussbetrachtungen: Fragmentierte Sozialwissenschaften, unvollständige Demokratisierung E. Anhang 1. Abkürzungsverzeichnis 2. Quellen- und Literaturverzeichnis Personenregister
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